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04.01.2013
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Börse
Dax klettert weiter, MDax auf Rekordhoch

Ben Bernanke: Schränkt der Fed-Chef das Anleihekaufprogramm ein?
REUTERS

Ben Bernanke: Schränkt der Fed-Chef das Anleihekaufprogramm ein?

US-Firmen haben im Dezember 155.000 neue Jobs geschaffen. Die Entspannung am US-Arbeitsmarkt sorgt dafür, dass der Dax nur knapp unter der Marke von 7800 Punkten schließt. Der MDax schließt auf Rekordhoch.

Frankfurt am Main - Der Dax Chart zeigen schloss am Freitag 0,26 Prozent höher bei 7776 Punkten. Auf Wochensicht stieg er damit um 2,15 Prozent und knüpfte an sein Plus von 29 Prozent an, mit dem er 2012 die meisten wichtigen Indizes weltweit ausgestochen hatte. Gefragt waren im Dax vor allem Aktien der Commerzbank Chart zeigen und der Deutschen Telekom Chart zeigen.

Für den MDax Chart zeigen ging es am Freitag um 0,5 Prozent auf 12.244 Punkte und damit auf einen Rekordstand hoch. Der TecDax gewann 0,1 Prozent auf 855 Punkte.

Auch in den USA reagierten die Anleger positiv auf die US-Jobdaten. Der Dow Jones Chart zeigen legte im frühen Handel um 0,1 Prozent zu und kletterte über die Marke von 13412 Zählern.

Wall Street kaum verändert

Anlass für den Schub im späten Handel: Die Lage am amerikanischen Arbeitsmarkt hat sich erneut moderat verbessert. Nach Regierungszahlen vom Freitag stieg die Beschäftigung im Dezember um 155.000 Stellen. Bankvolkswirte hatten einen Anstieg in dieser Größenordnung erwartet.

Die Arbeitslosenquote stagnierte im Dezember bei 7,8 Prozent, wobei jedoch der Vormonatswert leicht angehoben wurde. Die US-Notenbank hatte im Dezember beschlossen, dass sie ihre sehr expansive Geldpolitik fortsetzen will, bis die Quote unter die Marke von 6,5 Prozent sinkt.

Fed-Protokoll verunsichert Investoren

Ein Stimmungsdämpfer kam laut Händler Markus Huber vom Broker ETX Capital aus den USA: Wie aus dem Protokoll der US-Notenbank hervorging, erwarten die meisten Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Fed ein Ende der monatlichen Anleihekäufe in diesem Jahr. Die Anleger fürchten Börsianern zufolge nun, dass dem Aktienmarkt wieder ein Teil der Liquidität entzogen werden könnte, die die Kurse in den letzten Monaten so deutlich angetrieben hat.

Merck unter Druck

Die Titel des Pharmaherstellers Merck Chart zeigen verloren als einer der schwächsten Werte im Dax rund 1,5 Prozent. Analyst Amit Roy von der japanischen Investmentbank Nomura hatte seine Kaufempfehlung für die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns gestrichen, das Kursziel aber von 75,00 auf 95,00 Euro angehoben. Das neue Ziel basiere auf seinen erhöhten Bewertungsmultiplikatoren für den Pharmasektor.

Autobauer trotz guter Absatzzahlen kaum verändert

Die Papiere der Autobauer BMW Chart zeigen , Daimler Chart zeigen und Volkswagen Vz. Chart zeigen (VW) konnten lediglich zwischen 0,5 Prozent und 0,1 Prozent zulegen. Dabei ist auf dem US-Automarkt von einer Kaufzurückhaltung wie in Europa nichts zu spüren.

Bundesliga: Zusammenarbeit mit Telekom lässt Sky steigen

An der MDax-Spitze stiegen die Aktien von Sky Deutschland Chart zeigen nach Bekanntgabe einer Kooperation um rund 2 Prozent. Damit knüpften die Titel des Bezahlsenders an ihre rasante Vorjahresentwicklung an, die ihnen fast eine Verdreifachung des Kurses beschert hatte.

Die Deutschen Telekom Chart zeigen einigte sich nach dem Verlust der Bundesligarechte mit Sky auf eine umfassende Zusammenarbeit. Unter anderem können damit Kunden des bisherigen Telekom-Angebots Liga Total auch in der kommenden Saison Fußball schauen. Ein Börsianer sprach von einer "Win-Win"-Situation, von der also beide Seiten profitierten.

Sky habe die teuren Rechte zur Übertragung und könne diese nun einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen, während die Telekom ihren Internet-Fernsehkunden hochwertige Inhalte bieten könne.

Euro stabilisiert sich

Der Euro Chart zeigen hat sich nach seinen kräftigen Kursverlusten vom Vortag vorerst stabilisiert. Am Donnerstagabend hatten noch Hinweise auf ein mögliches Ende der Anleihekäufe der US-Notenbank dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. In der Nacht zum Freitag rutschte die Gemeinschaftswährung zeitweise auf 1,3017 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember. Im frühen Handel erholte sich der Euro aber etwas, und erreichte zuletzt 1,3040 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3102 (Mittwoch: 1,3262) Dollar festgesetzt.

Auch Ölpreise reagieren auf Fed-Spekulationen

Auch die Ölpreise sind nach Meldungen über ein mögliches Ende des Anleihekaufprogramms der Fed gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur Februar-Lieferung im asiatischen Handel 111,48 US-Dollar. Das waren 66 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 70 Cent auf 92,22 Dollar.

Die neue Sichtweise der amerikanischen Währungshüter sei für die Märkte völlig überraschend gekommen und habe auch die Ölpreise unter Verkaufsdruck gesetzt, sagte ein australischer Rohstoffexperte. Die USA verbrauchen weltweit das meiste Rohöl. Im vergangenen Jahr hatten Anleihekäufe die größte Volkswirtschaft der Welt gestützt und auch die Ölpreise nach oben getrieben.

mahi/rtr/dpa-afx

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