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03.01.2013
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Geldanlage 2013
Wohin mit dem Geld?

Von Dirk Wohleb

Börsenrückblick international: Dax schlägt alle - außer Griechenland
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REUTERS

An Aktien kommen Anleger 2013 nicht vorbei. Eine Umfrage von manager magazin online unter Vermögensverwaltern und Fondsmanagern bestätigt das. Investments in Unternehmen sowie Staatsanleihen aus den Krisenländern Südeuropas könnten zu den Renditebringern des neuen Jahres zählen.

Neues Jahr, neues Glück. Auch Fondsmanager und Vermögensverwalter richten ihre Portfolios neu aus. Die Aussichten scheinen zumindest für Aktienmärkte vielversprechend zu sein, wie eine Umfrage von manager magazin online unter renommierten Vermögensverwaltern und Fondsmanagern zeigt.

Nachdem die USA die Fiskalklippe zunächst umschiffen konnten, sind die Aktienmärkte mit neuem Schwung ins Jahr gestartet. Auch für die Konjunktur in Europa gibt es einen Hoffnungsschimmer: "Voraussichtlich wird die Konjunkturdynamik im ersten Quartal 2013 ihren Tiefpunkt erreichen. In der Vergangenheit war dies ein attraktiver Einstiegszeitpunkt für Investitionen am Aktienmarkt", sagt Lars Edler, Leiter Asset Allocation bei Sal. Oppenheim.

Ein Plädoyer für Aktien hält auch der Kölner Vermögensverwalter Winfried Walter. Sein Credo: Anleger sollten "durch das Wertschöpfungspotenzial erstklassig gemanagter Unternehmen dem Geldschöpfungswahn der Notenbanken entgehen." Große Kapitalsammelstellen wie Pensionsfonds, Versorgungswerke oder Stiftungen leiden unter dem niedrigen Zinsniveau und haben daher Probleme, ihre Renditeversprechen zu halten.

Vermeintlich sichere Staatsanleihen werfen je nach Laufzeit gerade einmal nur noch Renditen bis zu 1,5 Prozent pro Jahr ab. "Nach jahrelangem Abbau der Aktienquoten bei institutionellen Investoren wird sich dieser Trend 2013 umkehren und massive Mittelzuflüsse für Aktien bringen", sagt Marco Herrmann, Geschäftsführer und Chief Investment Officer der Vermögensverwaltung Fiduka.

Flucht aus Anleihen - Aktienquote dürfte wieder steigen

Die Notenbanken sorgen für Rückenwind und setzen auch im neuen Jahre ihre expansive Geldpolitik fort. "Das Jahr 2013 wird aus unser Sicht ein Aktienjahr sein", betont auch Jean-Charles Mériaux, Leiter des Fondsmanagements bei DNCA Finance in Paris.

So wundert es nicht, dass viele Vermögensverwalter den Anteil von Dividendentiteln aufstocken. Winfried Walter setzt zu 75 bis 80 Prozent auf Aktien, verzichtet sogar ganz auf Staatsanleihen und mischt 15 Prozent Unternehmensanleihen bei. Marco Herrmann empfiehlt eine Aktienquote von 60 Prozent und einen Anleiheanteil von 35 Prozent für einen Anleger mit einem Zeithorizont von fünf Jahren.

Philipp Vorndran, Kapitalmarkt-Stratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, vertraut unterdessen auf Sachwerte: "Wir konzentrieren uns weiterhin auf einen Mix aus erstklassigen Sachwerten. Das sind Qualitätsaktien, physisches Gold und die selbstgenutzte Immobilie sowie für den liquiden Teil Anleihen, die besser sind als ihr Rating".

Auch der Mischfonds Carmignac Patrimoine investiert zur Hälfte in Aktien und hält damit den höchstmöglichen Anteil. "Wir glauben, dass der Abschwung des weltweiten Wachstums, der 2010 begann, zu einem Ende kommt. Aktien und Unternehmensanleihen sind die favorisierten Investments 2013 zum Nachteil von Staatsanleihen der entwickelten Länder", betont Sandra Crowl, Mitglied des Investmentkomitees von Carmignac Gestion.

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