02.01.2013
Twitter GooglePlus Facebook

Börse
US-Kompromiss treibt Dax und Dow in die Höhe

40 Prozent und mehr: Die Kursraketen im Dax
Fotos
DPA

Kursrally zu Beginn des neuen Jahres: Der Kompromiss im US-Haushaltsstreit beflügelt die Weltbörsen am ersten Handelstag 2013. Der Dax klettert auf den höchsten Stand seit fünf Jahren. In den USA legen Dow Jones und Nasdaq ebenfalls kräftig zu. Auto- und Finanztitel sind gefragt.

New York - Nach der Kompromisslösung im US-Haushaltsstreit ist der Dax Chart zeigen mit deutlichen Gewinnen in das neue Jahr gestartet und auf den höchsten Stand seit Januar 2008 gesprungen. Der deutsche Leitindex legte bis zum Handelsschluss auf Xetra um 2,2 Prozent auf 7778 Punkte zu. Der Dax Chart zeigen notiert damit so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr.

Anlass für die Kursrally: Das US-Repräsentantenhaus hatte am Dienstagabend (Ortszeit) einer Kompromissvorlage des Senats zugestimmt. Damit werden massive Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner zum Jahresanfang in letzter Minute abgewendet. Experten hatten einen Rückfall der USA in eine Rezession befürchtet - mit negativen Folgen für die globale Konjunktur.

"Die Politiker haben einen Weg gefunden, die Fiskalklippe um 'fünf nach zwölf' zu umschiffen", sagte Marktanalyst Roger Peeters vom Bankhaus Close Brothers Seydler. Anleger griffen sowohl bei Aktien als auch bei Rohstoffen zu. Sie ließen sich auch nicht von den Warnungen abhalten, dass die US-Schuldenkrise mit diesem Kompromiss noch nicht überwunden sei.

Kurssprung an der Wall Street - Boeing gefragt

Die vorläufige Einigung bescherte auch der Wall Street am ersten Handelstag des neuen Jahres kräftig Auftrieb Der US-Leitindex Dow Jones Chart zeigen kletterte im frühen Handel um 1,9 Prozent auf 13.353 Zähler. Für den technologielastigen Index Nasdaq Composite Chart zeigen ging es sogar um mehr als 2,3 Prozent nach oben.

Aktien von Boeing Chart zeigen stiegen um 1,65 Prozent. Der Flugzeughersteller erhielt von der weltgrößten Flugzeugleasinggesellschaft ACG einen Auftrag über 60 Maschinen des Typs 737 Max. Der Listenpreis für die Bestellung beträgt sechs Milliarden US-Dollar.

Apple sehr fest - Anleger hoffen auf Bodenbildung

An der Nasdaq legten die Aktien von Apple Chart zeigen kräftig zu. Der iPhone-Hersteller zog seine US-Patentvorwürfe gegen das neue Smartphone Galaxy S3 Mini von Samsung Chart zeigen zurück, weil die Südkoreaner das Gerät nicht in den USA verkaufen wollen. Händler verwiesen zudem darauf, dass sich bei den Apple-Aktien nach den deutlichen Kursverlusten der vergangenen Monate eine Bodenbildung vollziehen könnte

Autowerte und Finanztitel im Dax gefragt

Autotitel, die bereits im Vorjahr zu den größten Gewinnern des Börsenjahres gezählt hatten, legten im neuen Jahr weiter zu. So verteuerten sich die im Dax notierten Vorzugsaktien von Volkswagen Chart zeigen und die Aktien von BMW Chart zeigen.

Zu den Spitzenreitern im Dax gehörten auch Aktien der Commerzbank Chart zeigen und der Deutschen Bank Chart zeigen. Sie gewannen jeweils zwischen 3 und 4 Prozent. Finanzwerte reagieren üblicherweise überdurchschnittlich auf Bewegungen des Gesamtmarktes.

Zur Dax-Spitzengruppe gesellte sich auch die Aktie des krisengeschüttelten Stahlherstellers ThyssenKrupp Chart zeigen mit einem Kursgewinn von rund 5 Prozent.

Bayer: Gegenwind in USA

Die Aktien von Bayer Chart zeigen sanken gegen den positiven Trend am Dax-Ende um 0,3 Prozent. Dem Hoffnungsträger Xarelto weht künftig in den USA ein schärferer Wind entgegen: Das Konkurrenzprodukt Eliquis der Pharmakonzerne Pfizer und Bristol-Myers Squibb bekam die Zulassung.

Kursrally in Hongkong und Südkorea

Zuvor hatten bereits die Börsen in Hongkong und Südkorea jeweils knapp zwei Prozent zugelegt. Ein Großteil dieser Kursgewinne gehe allerdings auf das Konto der Wall-Street-Rally vom Montag.

Die US-Indizes hatten nach Börsenschluss in Europa noch einmal zugelegt. Der deutsche Aktienmarkt war am Montag komplett geschlossen geblieben.

Euro fester, Ölpreis zieht an

Der Euro Chart zeigen verteuerte sich am Mittwoch auf 1,3277 Dollar, nach 1,3194 Dollar zum EZB-Fixing am vergangenen Freitag. Andere Währungen wie der australische Dollar profitierten ebenfalls vom gestiegenen Risiko-Appetit der Investoren.

An den Rohstoff-Märkten kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der richtungsweisenden Ölsorte Brent um bis zu 0,9 Prozent auf ein Vier-Wochen-Hoch von 112,11 Dollar. Kupfer kostete mit 8130 Dollar je Tonne zeitweise so viel wie zuletzt Mitte Dezember.

Im Gegenzug trennten sich Investoren von Anlagen, die als sicher gelten, aber geringe Renditen bieten. Der Bund-Future rutschte um 105 Ticks auf 144,59 Punkte ab.

la/reuters/dpa-afx/ap

Zur Startseite
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • deli.cio.us
  • Pinterest

© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarife:
Finden Sie den passenden Tarif