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28.12.2012
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Börse
Dax schließt am letzten Handelstag im Minus

Händler in Frankfurt: Der Dax hat in diesem Jahr 29,1 Prozent zugelegt - das ist das beste Börsenjahr für den Dax seit 2003
REUTERS

Händler in Frankfurt: Der Dax hat in diesem Jahr 29,1 Prozent zugelegt - das ist das beste Börsenjahr für den Dax seit 2003

Am letzten Handelstag des Jahres gibt der deutsche Aktienindex Dax etwas nach, verbucht aber dennoch auf Jahressicht das größte Plus seit 2003. Der Haushaltsstreit in den USA sorgt für Zurückhaltung. Gefragt sind die Aktien von Porsche.

Frankfurt am Main - Der Dax Chart zeigen büßte am Freitag 0,6 Prozent auf 7612 Punkte ein und beendete den Xetra-Handel nur knapp über Tagestief. Trotz der leichten Verluste am letzten Handelstag kann sich die Dax-Performance für das Jahr 2012 sehen lassen: Im Jahresverlauf gewann der Daxdeutsche Leitindex knapp 30 Prozent.

Im zu Ende gehenden Jahr verbucht der Dax Chart zeigen mit 29,1 Prozent das größte Plus seit 2003 und liegt damit besser als die meisten anderen Indizes in Europa. Der EuroStoxx50 legte um knapp 15 Prozent zu.

Als einzige größere Börse in Europa hat die Deutsche Börse am heutigen Freitag ihren Xetra-Handel bereits um 14.00 Uhr beendet.

US-Haushaltsstreit zieht sich hin

Das große Thema ist und bleibt der Streit um den US-Haushalt", sagte Rainer Sartoris, Volkswirt bei HSBC Trinkaus. Da ein Kompromiss bis zum 31. Dezember immer unwahrscheinlicher sei, ließen die Anleger Vorsicht walten.

In den USA wird mit Hochdruck an einer Lösung des Haushaltsstreits gearbeitet, doch die Fronten zwischen Demokraten und Republikanern scheinen verhärtet. Sollten sich die Politiker nicht einigen können, treten im Januar automatisch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen im Volumen von mehr als 600 Milliarden Dollar in Kraft. "Gibt es keinen Kompromiss, erleben wir auf jeden Fall einen sehr holprigen Start ins neue Jahr", sagte Sartoris.

Euro fällt unter 1,32 US-Dollar

Diese Sorgen bekam am Freitag auch der Euro zu spüren. Der Dollar war als sicherer Hafen gefragt und legte zu. Die Gemeinschaftswährung rutschte wieder unter 1,32 Dollar, seit Jahresanfang kommt sie auf ein Plus von gut zwei US-Cent.

Porsche-Aktie zieht deutlich an

Zu den größten Gewinnern im deutschen Leitindex zählten am Freitag diejenigen Werte, die bereits seit Jahresbeginn ordentlich zugelegt haben. Henkel Chart zeigen verteuerten sich um 1,3 Prozent auf 62,20 Euro - seit Januar kommen sie auf ein Plus von 39,5 Prozent.

Volkswagen Vz. Chart zeigen profitierten zeitweise von einem Gerichtserfolg des Großaktionärs Porsche SE und legten um 1,1 Prozent auf 174,45 Euro zu. Aus dem Handel gingen sie dann 0,3 Prozent schwächer. In einem Zweig des milliardenschweren Rechtsstreits mit US-Investoren um die Übernahmeschlacht mit VW hatte Porsche Chart zeigen einen Etappensieg errungen. Die Aktien schossen um bis zu 7,4 Prozent auf 62,37 Euro in die Höhe, den höchsten Stand seit zwei Jahren.

ThyssenKrupp schwach, Eon Dax-Schlusslicht für 2012

Auf der Verliererseite standen unter anderem ThyssenKrupp Chart zeigen , die gut ein Prozent nachgaben. Seit Jahresbeginn kommen die Aktien des Stahlkonzerns nur auf ein knappes Plus von 0,2 Prozent.

Schlusslicht im Dax Chart zeigen bilden auf Zwölf-Monats-Sicht die Titel des Energieversorgers Eon Chart zeigen: Sie verloren seit Januar 15,5 Prozent. Am Freitag gingen sie mit einem Abschlag von 0,4 Prozent aus dem Handel. Das sei ein üblicher Handelsverlauf zu Jahresende, sagte ein Börsianer. Titel, die gut gelaufen seien, würden nachgekauft - weniger beliebte Titel gerne abgestoßen.

Staatsanleihen schwächer, Ölpreise höher

Am Markt für deutsche Staatsanleihen sind die Kurse mit der Hoffnung auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit etwas schwächer in den Handel gestartet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,08 Prozent auf 145 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand bei 1,32 Prozent.

Die Ölpreise legten mit der Hoffnung auf eine Lösung im US-Haushaltsstreit leicht zu. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur Februar-Lieferung im asiatischen Handel 111,19 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um 39 Cent auf 91,26 Dollar. "Die jüngsten Nachrichten aus den USA haben die Risikofreude der Anleger am Ölmarkt verstärkt", beschrieb ein japanischer Rohstoffexperte die Stimmung.

mg/dpa-afx

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