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23.12.2012
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Weihnachts-Börsenausblick
Himmel oder Hölle

Zuversicht, aber auch viel Ruhe zwischen den Feiertagen: Monitor im Frankfurter Börsenstudio eines TV-Senders.
DPA

Zuversicht, aber auch viel Ruhe zwischen den Feiertagen: Monitor im Frankfurter Börsenstudio eines TV-Senders.

Nach den Weihnachtsfeiertagen erwarten Börsenexperten mit ein ruhiges Geschäft. Nicht, dass damit jedoch alles gut wäre - die Haushaltsstreit in den USA könnte zum Jahreswechsel auch an den europäischen Märkten einige Turbulenzen auslösen.

Frankfurt am Main - Ruhig und besinnlich dürfte es zu Beginn der kommenden Woche an den Aktienmärkten zugehen: Weihnachten steht vor der Tür, und die Börse in Frankfurt ist von Heiligabend bis einschließlich des zweiten Weihnachtsfeiertags geschlossen.

In Paris, London und New York findet am 24. Dezember ein verkürzter Handel statt. Am ersten und zweiten Feiertag sind die beiden europäischen Börsen ebenfalls geschlossen, während in New York am 26. Dezember gehandelt wird.

Anleger am deutschen Aktienmarkt stellen sich die Frage, ob der Dax Chart zeigen an den letzten beiden Handelstagen des Jahres 2012 noch zu einem Schlussspurt ansetzen wird. Zum Ausklang der Vorweihnachtswoche war dem Leitindex in seiner Jahresendrally etwas die Luft ausgegangen. Dabei war er in fünf Gewinnwochen bis auf fast 7700 Punkte gestiegen, und hatte so hoch gestanden wie zuletzt Mitte Januar 2008.

Zittern an der Wall Street hat schon begonnen

Experten sehen die größte Gefahr weiterhin im noch immer ungelösten US-Haushaltsstreit. Gelingt es den Vereinigten Staaten nicht, die "Fiskalklippe" rechtzeitig vor Jahresfrist erfolgreich zu umschiffen, könnten die dann automatisch greifenden Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen die größte Volkswirtschaft der Erde in eine Rezession stürzen. Damit könnte die gewöhnlich ruhige Börsenzeit zwischen den Jahren für Händler in den USA wie auch Politiker zur Hölle werden.

Zuletzt haben sich die Positionen von Demokraten und Republikanern wieder voneinander entfernt. Das Debakel des republikanischen Verhandlungsführers John Boehner am Donnerstag im Repräsentantenhaus, als die eigene Partei seinen Vorschlag nach Steuererhöhungen für Einkommensmillionäre durchfallen ließ, sorgte bereits zum Wochenende in New York für neue Unruhe.

Die aus Hoffnung auf eine Einigung zuletzt kräftig gestiegenen Kurse gaben am Freitag deutlich nach. Trotzdem wollten Börsianer ihre Zuversicht nicht völlig aufgeben. "Im Grunde genommen glauben die Märkte daran, dass irgendetwas unternommen wird", sagte Marktstratege Sandy Lincoln vom Vermögensverwalter BMO Asset Management.

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