17.12.2012
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Börsenschluss
Dax tastet sich vorsichtig vor

Börse in Frankfurt: Die Vorgaben aus Tokio sind positiv
REUTERS

Börse in Frankfurt: Die Vorgaben aus Tokio sind positiv

Schritt für Schritt Richtung Fünfjahreshoch: Die Kurse auf dem deutschen Aktienparkett steigen derzeit langsam aber stetig. Besonders gefragt waren heute Aktien von Infineon und der Lufthansa - und auch der Euro zeigte sich robust.

Frankfurt am Main - Der deutsche Aktienmarkt ist verhalten in die neue Handelswoche gestartet. Der hiesige Aktienleitindex Dax Chart zeigen legte am Montag 0,1 Prozent auf 7.605 Punkte zu. Zwischenzeitlich hatte der Leitindex kurzzeitig das Jahreshoch von 7627 Zählern erreicht, war am Nachmittag aber ins Minus gerutscht. Der MDax Chart zeigen verlor dagegen 0,1 Prozent auf 11.974 Punkte, und der technologielastige TecDax büßte 0,3 Prozent auf 827 Zähler ein. Händlern zufolge stehen die Börsen ganz im Zeichen von Umschichtungen vor dem Jahresende und dem großen Verfallstermin an Europas Terminbörsen am Freitag.

Der EuroStoxx 50 Chart zeigen büßte 0,10 Prozent auf 2.628,01 Punkte ein. Die örsen in Paris und London schlossen ebenfalls leicht im Minus. An der New Yorker Wall Street tendierten die Kurse dagegen freundlich. Der Dow-Jones-Industrial-Index Chart zeigen stieg bis 18.00 Uhr deutscher Zeit um 0,6 Prozent auf 13.213 Punkte. Der Composite-Index Chart zeigen der Technologiebörse Nasdaq Chart zeigen verbesserte sich um 0,9 Prozent auf 2.997 Zähler.

Investoren interessierten sich am Montag fast ausschließlich für die Entwicklung im US-Haushaltsstreit. Der Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner, schlug eine höhere Besteuerung von US-Bürgern mit Jahreseinkommen von mehr als einer Million Dollar vor. Damit rücken die Republikaner offenbar erstmals von ihrem strikten Nein zu Steuererhöhungen ab.

Im Fokus des heutigen Aktienhandels stand allerdings zunächst Japan mit deutlichen Gewinnen in Tokio in Reaktion auf den klaren Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei (LDP), sagte Stratege Stan Shamu vom Broker IG. Unter Börsianern gilt die Partei als besonders bereit für weitere Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur.

Infineon profitiert von Rückkaufsplänen

An der Dax-Spitze kletterten die Titel der Lufthansa Chart zeigen mit plus 1,89 Prozent. Händler verwiesen auf eine Hochstufung von Macquarie als Antrieb. Die Analysten hätten das Anlageurteil für die Papiere der Fluggesellschaft von "Neutral" auf "Outperform" erhöht.

Infineon-Anteilsscheine verbesserten sich als einer der besten Dax-Werte Chart zeigen um 1,31 Prozent. Der Halbleiterhersteller plant Firmenzukäufe. "Ich peile mehrere kleine oder auch mal eine mittelgroße Übernahme an", sagte Reinhard Ploss, seit Oktober Vorstandschef des Unternehmens, der "Süddeutschen Zeitung". Zudem erwägt der Vorstand auch, wegen der gut gefüllten Kasse das auslaufende Aktien-Rückkaufprogramm fortzuführen.

Am MDax-Ende sackten die Papiere von ProSiebenSat.1 Chart zeigen um mehr als 5 Prozent ab. HSBC-Analyst Christopher Johnen sieht nach dem angekündigten Verkauf der nordeuropäischen Sender und dem zuletzt deutlichen Kursanstieg nur noch begrenztes Kurspotenzial und stufte die Titel ab. Für die Aktien von Morphosys Chart zeigen ging es dagegen als bester TecDax-Wert um 4,12 Prozent hoch. Die Biotech-Firma verkauft die Sparte für Forschungs- und diagnostische Antikörper AbD Serotec. Analysten bezeichneten diesen Schritt als positive Überraschung.

Euro kaum verändert

Der Euro Chart zeigen Der Euro hat zum Wochenauftakt die starken Kursgewinne vom vergangenen Freitag nahezu halten können. Die Gemeinschaftswährung stand am Montagnachmittag bei 1,3170 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3160 (Freitag: 1,3081) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7599 (0,7645) Euro.

Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,05 Prozent am Freitag auf 1,07 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 134,89 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,16 Prozent auf 144,81 Punkte.

Die Ölpreise haben am Montag kein einheitliches Bild gezeigt. Während sich der Preis für Nordsee-Öl kaum verändert hielt, schaffte der US-Ölpreis im Handelsverlauf den Weg in die Gewinnzone und konnte deutlich zulegen. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 108,16 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung stieg hingegen um 84 Cent auf 87,57 Dollar.

kst/cr/mg/dpa-afx

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