04.12.2012
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Börse
Dax bleibt in Sichtweite des Jahreshochs

Börse in Frankfurt: Der Dax erreichte am Montag ein neues Jahreshoch bei 7487 Punkten
AFP

Börse in Frankfurt: Der Dax erreichte am Montag ein neues Jahreshoch bei 7487 Punkten

Nach seinem Jahreshoch vom Vortag verharrt der Dax heute weitgehend auf der Stelle. Besonders gefragt sind Banktitel. Die Aktien von Infineon und Henkel stehen dagegen auf der Verkaufsliste. Auch in den USA startet der Handel verhalten.

Frankfurt am Main - Nach seinem Jahreshoch am Vortag hat sich der Dax Chart zeigen am Dienstag stabil gezeigt. Nach einem schwächeren Auftakt notierte der Dax am Nachmittag 0,07 Prozent im Plus bei 7441 Punkten. Tags zuvor war der Leitindex mit nahezu 7488 Punkten auf den höchsten Stand seit Juli 2011 geklettert, was in der Jahresbilanz ein Plus von 27 Prozent bedeutet.

Der MDax Chart zeigenlegte um 0,21 Prozent auf 11.651 Punkte zu. Der TecDax Chart zeigenlitt dagegen vor allem unter dem Kurseinbruch der United-Internet-Aktie und verlor 1,17 Prozent auf 833 Punkte.

Auch an der Wall Street gab es wenig Bewegung. Der Dow-Jones-Index Chart zeigen der Standardwerte legte in den ersten Minuten um 0,1 Prozent auf 12.977 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 trat mit 1409 Punkten in etwa auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq Chart zeigen verlor 0,1 Prozent auf 2999 Punkte.

Zuvor hatte es bei den Haushaltsverhandlungen keine Erfolge gegeben. Präsident Barack Obama lehnt den jüngsten Vorschlag der Republikaner als unausgewogen ab, da er seine Forderung nach Steuererhöhungen für Reiche nicht berücksichtigt sah.

"Zwar sehen wir aktuell keine große Aufwärtsbewegung im Dax, aber positiv ist, dass wir die späten Verluste gestern an den US-Börsen nicht nachzeichnen", sagte Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank. Er sieht zudem weiterhin gute Chancen für den Dax auf eine Jahresend-Rally. "Die USA müssen und werden die fiskalische Klippe umschiffen, die politische Harmonisierung in Euro-Land geht weiter und zudem sind viele institutionelle Investoren bislang immer noch nicht investiert", nennt Halver einige Gründe.

Die Vorgaben waren negativ: Der Nikkei Chart zeigen büßte 0,27 Prozent ein und ging mit 9432 Punkten aus dem Handel. Der Dow Jones Chart zeigen verlor 0,5 Prozent.

Henkel bleibt Dax-Schlusslicht

Zu den schwächsten Dax-Werten zählten die Henkel-Vorzüge Chart zeigen, die nach einer Abstufung durch die Credit Suisse um 1,89 Prozent absackten. Eine alte Binsenweisheit in der Aktienauswahl besage, dass es besser sei zu reisen als anzukommen, schrieb Analyst Charlie Mills in seiner Studie. Nach ihrer deutlich überdurchschnittlichen Kursentwicklung seien die Konsumtitel aber eher am Ziel.

DieAnkündigung einer Wandelanleihe drückte die Aktie der Deutschen Post Chart zeigen mit 0,78 Prozent ins Minus. Die Post nutzt die niedrigen Zinsen und will sich mithilfe von Anleihen zwei Milliarden Euro ins Haus holen. Die Hälfte soll aus einer Wandelanleihe mit einer Laufzeit von sieben Jahren kommen und kann am Ende in Aktien umgetauscht werden. Das aber verwässert den zu erwartenden Gewinn je Aktie, womit Händler die Kursverluste begründeten.

Unbeeindruckt von schwachen Handelsdaten der Terminbörse Eurex für November zeigten sich die Papiere der Deutschen Börse Chart zeigen. Sie stiegen um 1,11 Prozent. "Die Anleger gewöhnen sich wohl langsam daran", sagte ein Händler. Die Dax-Spitze gehörte den Banken, angeführt vom Branchenprimus Deutsche Bank mit plus 1,49 Prozent.

United Internet unter Druck

Im TecDax Chart zeigen ging es für die Titel von United Internet Chart zeigen um 7,67 Prozent abwärts. Das amerikanische Beteiligungsunternehmen Warburg Pincus verkaufte mit einem Schlag sein Paket am Internetdienstleister. Händlern zufolge wurden die 11,9 Millionen Aktien zu 16 Euro platziert.

Die EADS-Aktien Chart zeigen setzten ihren guten Lauf vom Vortag fort und stiegen um weitere 2,65 Prozent. Bereits am Montag hatten sich die Aktien des größten europäischen Luftfahrt- und Rüstungsunternehmens nach einer sich abzeichnenden Einigung über eine neue Aktionärsstruktur mit plus 2,66 Prozent sehr fest gezeigt.

Die Anteilsscheine des Reiseunternehmens Tui Chart zeigen profitierten mit plus 2,01 Prozent von starken Geschäftsjahreszahlen ihrer wichtigsten Tochter Tui Travel Chart zeigen.

Euro über 1,30 Dollar

Der Euro Chart zeigen hat sich in einem ruhigen Umfeld kaum bewegt. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3070 US-Dollar und damit fast so viel wie am Morgen. Ein Dollar war zuletzt 0,7649 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3057 (Freitag: 1,2986) Dollar festgesetzt.

Händler sprachen von einem fundamental ruhigen und nachrichtenarmen Handel. Auch eine Versteigerung von Geldmarktpapieren des Euro-Rettungsschirms EFSF verlief unfallfrei. Der Verlust der Topnote bei der Ratingagentur Moody's machte sich nicht negativ bemerkbar. Fundamental bleibt der Markteinfluss auch im weiteren Verlauf begrenzt. Aus den USA stehen keine Daten aus der ersten Reihe an.

Staatsanleihen kaum verändert

Die deutschen Staatsanleihen sind nur wenig verändert in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen geringfügig um 0,02 Prozent auf 142 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand bei 1,41 Prozent.

Ölpreise schwächer

Die Ölpreise tendierten schwach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur Januar-Lieferung kostete zuletzt 110,61 Dollar. Das waren 31 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 49 Cent auf 88,60 Dollar.

Aus dem Handel wurden amerikanische Konjunkturdaten und der anhaltende US-Haushaltsstreit als Belastungsfaktoren genannt. Am Montag war der vielbeachtete ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie erstmals seit über drei Jahren unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gesunken. Obgleich die Umfragewerte durch den Hurrikan "Sandy" verzerrt sein könnten, schürten die Zahlen Konjunkturängste.

mg/dpa-afx/rtr

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