29.11.2012
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Kursrally
Dax nahe Jahreshoch, Volkswagen auf Rekordhoch

Shakehands: US-Präsident Obama mit dem republikanischen Fraktionschef im Repräsentantenhaus, John Boehner
DPA

Shakehands: US-Präsident Obama mit dem republikanischen Fraktionschef im Repräsentantenhaus, John Boehner

Mit ihrer Zuversicht für eine Lösung des US-Haushaltsstreits haben Präsident Barack Obama und sein republikanische Gegenspieler John Boehner Investoren Mut gemacht. Der Dax schließt bei 7400 Zählern. Die Aktie von Volkswagen erreicht nach der Einigung in China zeitweise ein Rekordhoch.

New York / Frankfurt am Main - Der Dax Chart zeigen beendete den Xetra-Handel bei 7401 Punkten, einem Plus von 0,8 Prozent. Positive US-Wirtschaftsdaten sowie ein noch immer recht robuster deutscher Arbeitsmarkt hätten zusätzlich gestützt, hieß es von Händlern.

Für den MDax Chart zeigen ging es um 1,09 Prozent auf 11.568,68 Punkte aufwärts, und der TecDax Chart zeigen gewann 1,20 Prozent auf 844,09 Punkte.

Wie in ganz Europa zählten Autowerte auch hierzulande zu den bevorzugten Werten. Der entsprechende europäische Branchenindex setzte mit plus 1,52 Prozent seinen jüngsten Aufwärtstrend fort.

Die Hoffnungen auf eineLösung des US-Haushaltsstreits und deutsche Arbeitsmarktdaten haben für Kursgewinne gesorgt. Analyst Mario Gruppe von der NordLB bezeichnete die jüngste Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes als robust.

An den US-Börsen legte der Dow Jones Chart zeigen Jones im frühen Handel um 0,4 Prozent zu und notierte bei 13.043 Zählern. Die neue Zuversicht ließ einige Anleger auch wieder bei den Staatsanleihen Spaniens und Italiens zugreifen. So fielen die Renditen für zehnjährige italienische Anleihen auf 4,54 Prozent und lagen damit so niedrig wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Die Rendite der entsprechenden spanischen Papiere notierte mit 5,3 Prozent so niedrig wie seit dem Frühjahr nicht mehr.

US-BIP: US-Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf

Obama hatte am Mittwochabend die Hoffnung geäußert, dass sich seine Demokraten bis Weihnachten mit den Republikanern auf ein Rahmenabkommen zur künftigen Haushaltspolitik einigen könnten. Zuvor hatte schon Parlamentspräsident Boehner Entgegenkommen signalisiert. Sollten die Kontrahenten es nicht schaffen, sich bis zum Jahreswechsel zu einigen, treten zeitgleich Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in Kraft, die die weltgrößte Volkswirtschaft in die Rezession stürzen könnten.

Wenig Reaktionen riefen am Nachmittag US-Konjunkturdaten hervor. Das Bruttoinlandsprodukt belief sich nach endgültigen Zahlen im dritten Quartal auf 2,7 Prozent, Analysten hatten mit einem Plus von 2,8 Prozent gerechnet. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der Vorwoche mit 393.000 etwas höher aus als von Experten prognostiziert.

Einigung mit FAW: Volkswagen-Aktie zeitweise auf Rekordhoch

Daneben profitierten die Aktien von Konjunktur abhängigen Unternehmen von der Zuversicht der Anleger. Die Vorzugsaktien von Volkswagen Chart zeigen stiegen sogar mit bis zu 2,1 Prozent auf ein Rekordhoch von 167 Euro, nachdem die Wolfsburger den Patentstreit mit dem chinesischen Partner FAW beilegen konnten.

FAW und VW wollen nun die eigentlich 2016 auslaufende Kooperation um 25 Jahre verlängern. Die Aktie von VW schloss auf Xetra schließlich 1,3 Prozent stärker.

Bankentitel im Aufwind - Deutsche Bank gefragt

Im Dax Chart zeigen zählten Commerzbank Chart zeigen und Deutsche Bank Chart zeigen zu den Gewinnern. Auch europaweit zogen die Finanztitel an. Selbst die zuletzt arg gebeutelten griechischen Institute machten Boden gut und legten 2,6 Prozent zu.

In London ragten die Anteilsscheine von Rio Tinto Chart zeigen heraus, die mit 4,4 Prozent im "Footsie"-Leitindex am deutlichsten zulegten. Der Bergbauriese legt für zwei Jahre ein Sparprogramm im Volumen von sieben Milliarden Dollar auf. Dem anhaltenden Preisverfall bei Eisenerz, einem wichtigen Rohstoff für die Stahlgewinnung, entgegnet Rio Tinto anders als die Konkurrenz mit einem Ausbau seiner Produktion und mildert somit den Umsatzrückgang ab.

Siemens mit Milliardenübernahme

Auf Unternehmensseite richtete sich der Blick zudem auf Siemens Chart zeigen. Der Industriekonzern will das Eisenbahngeschäft der britischen Invensys Chart zeigen übernehmen und das Geschäft mit Systemen zur Gepäckabfertigung, Brief- und Paketsortierung abstoßen. Analysten zufolge passt Invensys Rail strategisch gut zu Siemens. Allerdings bemängelten einige der Experten den in ihren Augen recht hohen Kaufpreis.

Gerüchte schieben Metro ins Plus

Nach erneuten Medienberichten über den bevorstehenden Verkauf des Real-Auslandsgeschäfts rückten die Aktien von Metro Chart zeigenim MDax Chart zeigen kurzzeitig um rund 4 Prozent vor, reduzierten ihre Gewinne zum Handelsschluss aber auf plus 1,27 Prozent. Die Groupe Auchan sei bereit, rund eine Milliarde Euro zu zahlen. Bereits vor einer Woche hatte die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus Kreisen erfahren, dass die Franzosen rund 900 Millionen Euro zahlen könnten und die Verhandlungen weit fortgeschritten sind.

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