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16.11.2012
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Aktienmarkt auf Talfahrt 
Dax-Anleger zittern um den Dow Jones

Von Christoph Rottwilm

Not amused: So reagierten die Finanzmärkte auf Obamas Wiederwahl
Fotos
AFP

2. Teil: "Wenn das Theater vorüber ist, hat die US-Börse beste Chancen"

Käme es tatsächlich soweit, so würde das am hiesigen Aktienmarkt wohl kaum unbemerkt bleiben. Schon in den vergangenen Tagen bewegte sich der Dax Chart zeigen im Gleichschritt mit dem Dow Jones und anderen US-Kursbarometern abwärts. Seit der US-Wahl am 6. November entstanden auch in Frankfurt Kursverluste von rund 5 Prozent. Am heutigen Freitag rutschte der Leitindex sogar wieder unter die Marke von 7000 Punkten.

Doch Chartanalyse hin oder her: Die hervorragendste Eigenschaft der Zukunft ist ja, dass keiner sie kennt. Und am Aktienmarkt gibt es durchaus Optimisten, die düsteren Prophezeiungen wie jener von der RBS widersprechen. Zum Beispiel Felix Schleicher, Partner beim Vermögensverwalter Value Asset Management in München. "Das Unterschreiten von einer großen Zahl wie 13.000 hat meines Wissens überhaupt keine Aussagekraft über die weitere Börsentendenz", sagt er. "Es liegt in der Natur des Menschen, dass er Unsicherheiten hasst und deshalb versucht, irgendwelche Muster zu sehen, die mehr Sicherheit bieten."

Ob das wissenschaftlich und statistisch irgendwie untermauert sei, spiele keine Rolle, so Schleicher zu manager magazin online. Mit seinem Team von Value Asset Management sieht er den US-Markt differenziert. "Auf der einen Seite stehen teure Multis wie Coca-Cola Chart zeigen und McDonald's Chart zeigen im Konsumbereich oder eine Home Depot Chart zeigen", so Schleicher. Deren Kurs-Gewinn-Verhältnisse lägen mit 17 bis 20 schon recht hoch.

Dax-Anleger können nicht aufatmen

Auf der anderen Seite gebe es beispielsweise Berkshire Hathaway Chart zeigen, die nur knapp über Buchwert notiere, sowie Tech-Aktien wie Hewlett-Packard Chart zeigen, Dell Chart zeigen oder Microsoft Chart zeigen. "Die sind spottbillig mit KGVs zwischen drei und acht", sagt der Experte. "Auch die US-Großbanken wie JPMorgan Chart zeigen , Wells Fargo Chart zeigen oder Goldman Sachs Chart zeigen sind im Gegensatz zu der europäischen Konkurrenz in bester Verfassung und weiterhin günstig."

Der Investmentprofi ist sich sicher: "Wenn das Theater um das 'fiscal cliff' vorüber ist, hat die US-Börse allerbeste Chancen."

Doch auch Schleichers Zuversicht hat Grenzen. Und ausgerechnet für den deutschen Aktienmarkt sieht er weniger Chancen. "Die Zusammensetzung des Dax ist eher zyklisch, etwa wegen der Autobauer", sagt er. "Qualitativ gute Titel wie Beiersdorf Chart zeigen sind zudem überteuert." Auch die Energiewende dürfte Deutschland nach Ansicht Schleichers zu schaffen machen und zusammen mit steigenden Löhnen Wettbewerbsfähigkeit kosten. "Das könnte die Kurse letztlich stark belasten."

Kurz gesagt hieße das: Der Alarm der RBS könnte verfrüht gekommen sein. Dax-Anleger können aber möglicherweise trotzdem nicht aufatmen.

Fotostrecke: Wie Obama die Börsen in die Knie zwingt

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