13.11.2012
Twitter GooglePlus Facebook

Börse
Dow Jones zieht Dax ins Plus

Händlerin in Frankfurt: Die Griechenland-Beschlüsse von EU und IWF können Anleger nicht beruhigen
dapd

Händlerin in Frankfurt: Die Griechenland-Beschlüsse von EU und IWF können Anleger nicht beruhigen

Kursgewinne an der Wall Street sorgen dafür, dass der Dax im späten Handel seine Verluste ausgleicht und mit leichten Gewinnen schließt. Der Kurseinbruch des Schwergewichts Eon bremst jedoch die Erholung.

Frankfurt am Main - Der Dax Chart zeigen konnte im späten Handel seine Verluste wieder ausgleichen und mit einem zarten Gewinn von 0,3 Prozent auf 7169 Punkten schließen, nachdem er zeitweise schon unter die Marke von 7100 Zählern gefallen war.

Die leichte Erholung an den US-Börsen - der US-Leitindex Dow Jones Chart zeigen notierte zum Xetra-Schluss in Deutschland mit 0,5 Prozent im Plus - sorgte auch an den deutschen Börsenplätzen für eine leichte Aufhellung der Stimmung. Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Aktien von SAP Chart zeigen, Lufthansa Chart zeigen und BASF Chart zeigen.

Der Beschluss der Euro-Finanzminister, Griechenland zwei Jahre mehr Zeit bei seinen Sparzielen einzuräumen, stützte weder den Aktienmarkt noch den Euro. Doch immerhin blieb der befürchtete Unfall am Geldmarkt aus: Das krisengeschüttelte Euro-Mitglied konnte sich bei Investoren gut vier Milliarden Euro besorgen und übertraf damit das Platzierungsziel deutlich.

Griechenland braucht das Geld dringend, um in dieser Woche fällige Schulden tilgen zu können, da die Freigabe der nächsten Kredittranche der internationalen Geldgeber noch auf sich warten lässt.

Eon-Aktie bricht zweistellig ein

Die Aktien von Eon Chart zeigen verloren nach der kassierten Prognose für das kommende Jahr knapp 14 Prozent, womit sie ans Dax-Ende abrutschten. Der Energiekonzern konnte zwar in den ersten neun Monaten den Umsatz und den bereinigten Nettogewinn etwas stärker steigern als erwartet und bestätigte den Jahresausblick. Bereits am Vorabend hatte Eon aber überraschend die Ziele für 2013 als voraussichtlich nicht erreichbar bezeichnet, was Händler als Hauptbelastung für die Aktie sahen. Die Titel von Konkurrent RWE Chart zeigen büßten ebenfalls deutlich ein.

Für die K+S-Titel als zweitschwächsten Wert ging es nach enttäuschenden Quartalszahlen und einem gesenkten Ausblick um mehr als 5 Prozent bergab. Der Salz- und Düngemittelkonzern ist wegen trüberer Perspektiven bei Kali- und Magnesiumprodukten für das laufende Jahr nun etwas vorsichtiger.

Leoni schwach, HHLA legen zu

Aus der zweiten Reihe berichteten ebenfalls etliche Unternehmen. Bei den endgültigen Zahlen des Bordnetzspezialisten Leoni Chart zeigen stach der stärker als erwartet gesunkene Überschuss hervor. Die DZ Bank sah zudem die im Oktober gesenkten Jahresziele als immer noch ehrgeizig an. Die Aktien verloren im MDax mehr als 2 Prozent.

Dagegen schafften die HHLA-Titel Chart zeigen ein Plus von mehr als einem Prozent, nachdem der Hamburger Hafenbetreiber trotz des sich verschlechternden Umfeldes seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt hatte.

Die Tui-Papiere Chart zeigen lagen knapp im Plus, nachdem die Containerreederei Hapag-Lloyd, an der der Reisekonzern beteiligt ist, einen Gewinnsprung berichtet hatte. Das Schlussquartal sieht Hapag-Chef Michael Behrendt allerdings "im Zeichen der sich verschärfenden Auswirkungen der Schuldenkrise im Euro-Raum".

Nordex nach Zahlen gefragt

An der TecDax-Spitze bescherten gute Zahlen dem Windanlagenbauer Nordex Chart zeigen Kursgewinne von 6,5 Prozent. Der Windanlagenhersteller schaffte nach drei Verlustquartalen die Rückkehr in die Gewinnzone und übertraf die Erwartungen der Analysten.

Der Euro Chart zeigen hat am Dienstag vor der Versteigerung griechischer Schuldtitel schwach tendiert. Am frühen Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2690 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Aktuell notiert der Euro zum amerikanischen Dollar so schwach wie seit zwei Monaten nicht mehr. Ein Dollar war zuletzt 0,7877 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2735 (Freitag: 1,2694) Dollar festgesetzt.

Staatsanleihen fester

Die deutschen Staatsanleihen sind fest in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,06 Prozent auf 143,26 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 1,33 Prozent.

Ölpreise bauen Kursverluste aus

Die Ölpreise haben ihre Kursverluste vom Wochenbeginn ausgebaut. Marktbeobachter verwiesen unter anderem auf die schwachen asiatischen Börsen als Begründung. Am Dienstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur Dezember-Lieferung 108,68 Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 44 Cent auf 85,13 Dollar.

Neben der zuletzt schlechten Börsenstimmung nannten Händler das nach wie vor hohe Angebot an Rohöl als Belastungsfaktor. So ist die Ölproduktion Chinas im Oktober deutlich gestiegen und auf einen Rekordstand geklettert. Auch das Angebot in den USA gilt als sehr hoch. Resultat sind hohe Lagerbestände an Rohöl.

mg/dpa-afx

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarife:
Finden Sie den passenden Tarif