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11.11.2012
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Börsenvorschau
Klippen, wohin das Auge blickt

Rückwärts oder abwärts: Die wirtschaftspolitischen Alternativen in den USA und Europa sind wenig vielversprechend
Corbis

Rückwärts oder abwärts: Die wirtschaftspolitischen Alternativen in den USA und Europa sind wenig vielversprechend

Auf beiden Seiten des Atlantiks geraten die Staatshaushalte an den Abgrund. Das lähmt die Märkte. Nur überraschende Ereignisse könnten so etwas wie Optimismus an die Börsen zurückbringen. Die "spannende" Entwicklung in Griechenland gehört indes nicht dazu.

Frankfurt am Mainn - Der Dax wird nach Ansicht von Aktienexperten auch in der neuen Woche keine großen Sprünge machen. Mit der erneuten Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten ist zwar eine Unsicherheit für die Finanzmärkte aus dem Weg geräumt.

Der nächste Belastungsfaktor, nämlich die Haushaltsprobleme der USA, ist aber schon in den Vordergrund gerückt. Dazu gesellen sich eine Reihe von altbekannten Schwierigkeiten, wie die andauernde Euro-Schuldenkrise.

Kein Umfeld also, das geschaffen wäre für deutliche Kursgewinne. "In den Köpfen der Händler schwirren im Moment viele Sorgen umher: von der 'Fiskalklippe' in den USA über schwache Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone und das Warten auf Spaniens Hilfsantrag bis hin zur Finanzlage von Griechenland, wo es wieder spannend wird", sagt Mike van Dulken, Leiter der Analyseabteilung bei Accendo Markets.

Der Dax - gefangen im Band zwischen 7100 und 7500 Punkten

Zurückhaltend ist auch Marktstratege Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co. "Der Dax Chart zeigen könnte sich zwar von seinen jüngsten Verlusten etwas erholen, aber er wird sich wohl weiter seitwärts in der Spanne der vergangenen Wochen bewegen." In der alten Woche hat der Dax bis Freitagmittag rund 3 Prozent auf 7132 Zähler verloren.

Seit Anfang September ist der Dax in einem Band von etwa 7100 bis knapp 7500 Punkten gefangen. Innerhalb dieser Spanne kam es immer wieder zu größeren Kursausschlägen. "Der Markt springt von einem Bein aufs andere, je nach dem, was gerade im Vordergrund steht", sagt Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank.

Ein Faktor, der die Nervosität an den Märkten anheizt, ist das Haushaltsproblem der USA, die "Fiskalklippe". Kann sich US-Präsident Barack Obama bis Januar nicht mit dem Senat und dem Repräsentantenhaus auf einen neuen Haushaltsplan einigen, laufen Steuererleichterungen aus und es drohen automatische Ausgabenkürzungen. Das könnte das ohnehin nur schleppende Wachstum der US-Wirtschaft abwürgen.

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