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02.11.2012
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Börse
Dax profitiert von US-Konjunkturdaten

Börse in Frankfurt am Main: Der Dax hält sich über der Marke von 7300 Zählern
dapd

Börse in Frankfurt am Main: Der Dax hält sich über der Marke von 7300 Zählern

Erfreuliche Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt haben dem Dax zum Wochenschluss ins Plus verholfen. Neben Beiersdorf und Henkel zählen die Autowerte BMW und Daimler zu den größten Gewinnern.

New York / Frankfurt am Main - Überraschend gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben den europäischen Aktienmärkten am Freitag auf die Sprünge geholfen. Nach der Veröffentlichung der aktuellen Beschäftigungsdaten sprang der zuvor kaum veränderte Leitindex Dax nach oben bis knapp unter die Marke von 7400 Punkten.

Mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent auf 7363 Punkte ging der Dax Chart zeigen schließlich aus dem Xetra-Handel. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 1,83 Prozent.

An der Wall Street rutschte der Dow Jones Chart zeigen, der zum Handelsschluss in Deutschland noch knapp behauptet notiert hatte, im späten US-Handel jedoch ins Minus - trotz der positiven Jobdaten.

In den USA sind im Oktober 171.000 neue Stellen geschaffen worden und damit gut ein Drittel mehr als von Analysten erwartet. Große Beachtung finden die Daten auch deshalb, weil sie nur wenige Tage vor der US-Präsidentschaftswahl veröffentlicht werden und Einfluss auf das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney haben könnten.

Analyst Fabian Eliasson von der Mizuho Corporate Bank in New York sagte, diese Daten spielten Amtsinhaber Obama in die Hände. Zudem hat die US-Notenbank Fed die Fortsetzung ihrer lockeren Geldpolitik an die Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt geknüpft.

Beiersdorf hebt Prognose, Aktie haussiert

Mit Abstand größter Dax-Gewinner waren die Anteilsscheine von Beiersdorf Chart zeigen mit einem Aufschlag von zeitweise 7 Prozent. Der Nivea-Hersteller kommt bei der Neuausrichtung seiner Kosmetiksparte voran und konnte den um Kosten für den Umbau bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) stärker steigern als von Analysten erwartet. Die Umsatzprognose für 2012 hob der Konzern leicht an. Im Windschatten von Beiersdorf legten Henkel Chart zeigen um mehr als 2 Prozent zu.

Glänzender US-Absatz gibt Autowerten Schwung

Zur Dax-Spitzengruppe zählten auch die Papiere von BMW Chart zeigen. Der Autobauer konnte seinen Absatz im Oktober in den USA um 18,5 Prozent steigern. Im Schlepptau legten auch die Aktien des Zulieferers Continental zu, die Papiere von Daimler Chart zeigen gewannen ebenfalls deutlich.

Das Plus von Volkswagen Chart zeigen blieb vergleichsweise bescheiden, allerdings hatten die Aktien am Vortag schon knapp 3 Prozent zugelegt. Die Wolfsburger hatten noch während des Börsenhandels am Donnerstag eine Absatzsteigerung in den USA von 22 Prozent bekanntgegeben.

Anleger sorgen sich um Dividendenpolitik der Telekom

Europaweit unter Druck standen Telekom-Werte. Der Sektor-Index verlor knapp ein Prozent. Hierzulande führten die Aktien der Deutschen Telekom Chart zeigen die Verliererliste an. Die Bonner prüfen laut einem "Handelsblatt"-Bericht, die Dividende um bis zu ein Drittel zu kürzen. Ein Telekom-Sprecher sagte zu Reuters, die für 2012 geplante Dividende von 0,70 Euro je Aktie bleibe bestehen, für 2013 gebe es noch keine Aussagen. Zuletzt fiel die Dividendenzahlung des Unternehmens höher aus als der Überschuss.

"Überraschend käme eine Kürzung nicht, nachdem schon andere europäische Konzerne aus der Branche diesen Schritt getan haben", meinte ein Händler. Am europäischen Markt rutschten die Aktien der franko-amerikanischen Alcatel-Lucent in Paris um acht Prozent ab. Der Telekom-Ausrüster hat seinen zweiten Quartalsverlust in Folge ausgewiesen und erwägt nun den Verkauf von Vermögenswerten.

Stabilität der Finanzwerte im Fokus - Deutsche Bank "gefährlich"

Gesprächsthema am Markt war auch ein Bericht des Finanzstabilitätsrats (FSB) an die G20-Staaten, der vier Geldinstitute als besonders gefährlich eingestuft hat. Auf dieser Liste steht auch die Deutsche Bank Chart zeigen . Außerdem zählen dem FSB zufolge die amerikanische Citigroup Chart zeigen und JP Morgan Chase zu den Häusern, die nun bis 2019 einen besonders großen Kapitalpuffer von 9,5 Prozent aufbauen müssen.

Die Commerzbank Chart zeigen gilt dagegen nicht mehr als "global systemrelevant". Entsprechend waren die Reaktionen am Markt: Die Aktien der Deutschen Bank gaben ein Prozent nach, die der teilverstaatlichten Commerzbank gewannen 1,3 Prozent. In London lagen die Anteilsscheine der britischen HSBC 0,3 Prozent im Plus.

Ölpreis etwas schwächer

Die deutschen Staatsanleihen sind am Freitag kaum bewegt in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,03 Prozent auf 141,75 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag unverändert bei 1,46 Prozent.

Der Euro Chart zeigen hat am Freitag schwächer tendiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2910 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent weniger als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7748 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,2975 (Mittwoch: 1,2993) Dollar festgesetzt.

Wegen ihrer Zweifel an einer deutlichen Erholung haben sich einige Anleger am Freitag aus dem Rohöl-Markt zurückgezogen. Brent-Öl aus der Nordsee verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 107,81 Dollar je Barrel. Die Sorte WTI aus den USA kostete mit 86,51 Dollar 0,7 Prozent weniger als am Donnerstag.

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