15.08.2012
Twitter GooglePlus Facebook

Börse
Dow stützt Dax, Merck setzt Kursrally fort

Handelssaal der Börse in Frankfurt am Main: Der Dax bleibt knapp unter 7000 Punkten
REUTERS

Handelssaal der Börse in Frankfurt am Main: Der Dax bleibt knapp unter 7000 Punkten

Der Dax kann im späten Handel seine Verluste begrenzen, da die US-Börsen gut behauptet in den Handel starten. Im deutschen Leitindex setzt der Pharmakonzern Merck seine Klettertour fort.

Frankfurt am Main - Bei dünnen Handelsumsätzen gab der Dax Chart zeigen bis zum Handelsschluss auf Xetra um 0,4 Prozent auf 6946 Punkte nach. Bereits in Asien hatten die Märkte nachgegeben, da Investoren nach den jüngsten Konjunkturdaten in Europa und den USA zunehmend nicht mehr an weitere geldpolitische Lockerungen im September glaubten, sagte ein Marktstratege.

An der Wall Street starteten die wichtigsten Indizes jedoch gut behauptet in den Handel. Der Dow Jones Chart zeigen hatte am Vortag kaum verändert geschlossen und legte im frühen Handel 0,1 Prozent auf 13171 Zähler zu. An der Nasdaq kletterte der Composite-Index sogar um weitere 0,5 Prozent - Schwergewichte wie Apple Chart zeigen und Google Chart zeigen setzten ihre jüngste Klettertour fort.

Die Aktie von Facebook Chart zeigen bleibt unterdessen sehr volatil. Das Papier startete mit einem Gewinn von 3 Prozent auf 21,16 US-Dollar in den Handel, nachdem es am Vortag um mehr als 5 Prozent abgesagt war. Am morgigen Donnerstag endet eine Haltefrist für Altaktionäre: Rund 270 Millionen Facebook-Aktien können dann auf den Markt kommen.

Merck-Aktie erneut mit Kursgewinnen

In dem weiterhin sehr ruhigen Handelsumfeld standen erneut die Aktien des Pharma- und Chemieunternehmens Merck Chart zeigen im Fokus. Nach starken Quartalszahlen und leicht angehobenen Jahresprognosen am Vortag profitierten sie nun von mehreren positiven Studien. Nach einem Anstieg am Dienstag um etwas mehr als 4 Prozent gewannen die Papiere am Mittwoch weitere 0,8 Prozent.

Die Anteilsscheine von ThyssenKrupp Chart zeigen fielen dagegen um knapp 2 Prozent und waren damit schwächster Dax-Wert.

Die Papiere des Stahlhändlers Salzgitter Chart zeigen büßten im MDax Chart zeigen ebenfalls ein. Beide Werte litten unter Aussagen des weltgrößten brasilianischen Eisenerzlieferanten Vale, der davon ausgeht, dass die goldenen Zeiten des chinesischen Wachstums vorbei sind. Das hatte bereits die Stahlwerte in Asien belastet.

Bericht belastet Rheinmetall

Die Aktien von Rheinmetall Chart zeigen verloren 2,90 Prozent. Die Bundeswehr will laut "Financial Times Deutschland" wieder Wartung und Reparatur der Heeres-Fahrzeugflotte vollständig selbst übernehmen. Vor sieben Jahren war dieser Teil in die dafür neu gegründete HIL Heeresinstandsetzungslogistik ausgegliedert worden. An ihr hält der Bund seitdem 49 Prozent, die restlichen 51 Prozent befinden sich in den Händen dreier deutscher Rüstungsfirmen, darunter auch Rheinmetall. Ein Händler kommentierte: "Der Plan des Verteidigungsministeriums, die 51 Prozent nun zurückzukaufen, belastet den Kurs, da die Margen in diesem Bereich über dem Durchschnitt gelegen haben dürften."

Tui Chart zeigen profitierten an der M-Dax-Spitze mit plus 2,07 Prozent von einer positiven Studie. Nach am Vortag vorgelegten Zahlen hob die Deutsche Bank das Kursziel der Aktie des Reiseunternehmens von 6,60 auf 7,30 Euro an und bekräftige ihr Anlageurteil "Buy".

Solarworld Chart zeigen erholten sich im TecDax Chart zeigen mit plus 3,17 Prozent leicht von ihren deutlichen Verlusten am Montag. Die Papiere des Photovoltaikunternehmens waren zum Wochenstart nach enttäuschenden Halbjahreszahlen um mehr als 12 Prozent eingebrochen.

Euro stabil, Ölpreise uneinheitlich

Der Euro Chart zeigen zeigte sich heute stabil. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,2331 Dollar nach 1,2318 Dollar im New Yorker Schlussgeschäft vom Dienstag. "Die noch immer im Hintergrund schwelende Debatte um QE3 könnte bei einem überraschend positiven Ergebnis erneut zu Dollargewinnen führen", prognostizierte Commerzbank-Analystin Carolin Hecht.

Am Markt für deutsche Staatsanleihen sind die Kurse am Mittwoch kaum verändert in den Handel gestartet. Die Anleger warten nach Einschätzung von Experten auf die Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten aus den USA und hielten sich am deutschen Rentenmarkt vorerst zurück. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future verlor zu Handelsbeginn 0,04 Prozent auf 142,37 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,476 Prozent.

Die Ölpreise haben sich vor dem Ölbericht des US-Energieministeriums uneinheitlich entwickelt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur Auslieferung im Oktober kostete im Mittagshandel 112,34 Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im September sank hingegen um 9 Cent auf 93,34 Dollar. Ein Preis für das Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), deren Sekretariat in Wien sitzt, wurde am Mittwoch wegen eines Feiertags in Österreich nicht ermittelt.

kst//mg/afp/dpa-afx/rtr

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarifvergleich:
Finden Sie den passenden Tarif
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Tablet Tarifvergleich:
Surfen Sie günstiger