10.08.2012
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Börse
Dow Jones hilft Dax aus dem Tief

Börse in Frankfurt: Der Dax rutscht am Freitag kurzzeitig unter die Marke von 6900 Zählern
dapd

Börse in Frankfurt: Der Dax rutscht am Freitag kurzzeitig unter die Marke von 6900 Zählern

Konjunkturdaten aus China verstören Investoren. Der Dax fällt zeitweise unter die Marke von 6900 Zählern. Doch da der Dow Jones an der Wall Street seine Verluste wieder aufholt, wittert auch der Dax Morgenluft.

Frankfurt am Main - Der Dax Chart zeigen verringerte im späten Handel seine Verluste auf 0,3 Prozent und schloss auf Xetra bei 6944 Zählern, nachdem er zeitweise schon unter die Marke von 6900 Punkten gefallen war.

Grund für die Erholung im späten Handel ist die robuste Tendenz an der Wall Street: Nach schwachem Start grenzte der Dow Jones Chart zeigen seine frühen Verluste auf 0,2 Prozent ein.

Dennoch bleiben die Volumen dünn und Anleger zurückhaltend. "Die chinesischen Zahlen zum Im- und Export verstören ein wenig und dürften der Grund für kleinere Gewinnmitnahmen sein", sagte ein Händler. Im Juli exportierte China nach amtlichen Angaben lediglich ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg der Ausfuhren um knapp 9 Prozent gerechnet.

ThyssenKrupp nach Zahlen an der Dax-Spitze

Unter den Einzelwerten sorgten vor allem die Quartalsbilanzen einiger Unternehmen für Bewegung. ThyssenKrupp Chart zeigen eroberten mit einem Plus von rund 6 Prozent auf 16,63 Euro die Dax-Spitze. Sie waren damit so teuer wie seit drei Monaten nicht mehr.

Thyssen hat im dritten Quartal zwar erneut Einbußen hinnehmen müssen, Anleger hoffen jedoch darauf, dass der Sanierungskurs endlich erste Erfolge zeigt.

Commerzbank setzen Kurssturz fort

Auf der Verliererseite standen dagegen Papiere der Commerzbank Chart zeigen. Die Papiere verloren mehr als 3 Prozent auf 1,19 Euro, nachdem sie am Donnerstag nach der Vorlage der Quartalszahlen bereits um 4 Prozent abgesackt waren.

Der Rückversicherer Hannover Rück Chart zeigen musste im zweiten Quartal wegen ungünstiger Finanzgeschäfte einen Gewinnrückgang von 13 Prozent verkraften. Damit schnitt das Unternehmen deutlich schlechter ab als von Analysten erwartet. Für das laufende Jahr rechnet die Hannover Rück weiterhin mit einem "guten Ergebnis", wagte aber erneut keine konkrete Prognose. Entsprechend büßten die Titel am MDax-Ende Chart zeigen deutlich ein.

Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall Chart zeigen konnte den Umsatz im ersten Halbjahr dagegen etwas stärker als erwartet steigern und erzielte einen Nettogewinn. Die DZ Bank sprach von soliden Zahlen. Dagegen habe der Ausblick nun einen leicht negativeren Ton als bisher.

Fraport mit neuem Passagierrekord

Derweil bescherte der Urlaubsmonat Juli dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport Chart zeigen einen neuen Passagierrekord. Dagegen setzte sich im Cargo-Geschäft der Abwärtstrend der vergangenen Monate fort. Händler sprachen von einer weiteren Abschwächung der Geschäftstrends.

Im TecDax Chart zeigen steigerte der IT-Dienstleister Bechtle Chart zeigen dank des starken Heimatgeschäfts den Umsatz etwas stärker als erwartet, während der rückläufige Gewinn hinter den Erwartungen zurückblieb. Grund für den Rückgang waren die durch die starke Expansion gestiegenen Personalkosten.

Die Aktien von Euromicron Chart zeigen tendierten nach Zahlen kaum vedrändert. Der Spezialist für Netzwerke und Glasfaserkabel konnte im ersten Halbjahr Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) steigern und bestätigte seinen Jahresausblick. Händlern zufolge sind die Zahlen des TecDax-Neulings schwer einzuschätzen, da es keine Konsensschätzungen dafür gegeben habe. Vorbörslich notierten die Titel schwächer.

Euro-Kurs und Ölpreise schwächer

Der Kurs des Euro Chart zeigen ist am Freitag leicht gefallen. Die Sorge über die chinesische Wirtschaft belaste auch den Euro etwas, sagten Händler. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 12291 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,8135 Euro wert. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch zeitweise über der Marke von 1,23 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,2301 (Mittwoch: 1,2336) Dollar festgesetzt.

Nach den jüngsten Kursgewinnen sind die Ölpreise im asiatischen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur Auslieferung im September kostete 112,89 Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel um 23 Cent auf 93,13 Dollar.

Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach den Kursgewinnen am Vortag. Zudem habe der Tropensturm "Ernesto" an Kraft verloren. Dieser hatte in der Förderregion bereits zur Schließung von Ölhäfen geführt und so steigende Ölpreise begünstigt. Tropische Wirbelstürme bedrohen im Sommer und Herbst immer wieder die wichtigen Ölfördergebiete im Golf von Mexiko und können so die Entwicklung der Ölpreise beeinflussen.

mg/dpa-afx

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