Sonntag, 29. Mai 2016

Börsenprofi Carsten Klude erklärt Warum die Euro-Talfahrt vorerst beendet ist

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Die etwas schwächere wirtschaftliche Dynamik in den USA hinterlässt ihre Spuren auch beim Wechselkurs: Der Euro wertete zuletzt gegenüber dem US-Dollar leicht auf und liegt mit aktuell 1,12 US-Dollar je Euro wieder deutlich über den 2015er-Tiefstständen von rund 1,05 US-Dollar je Euro.

Carsten Klude
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    Carsten Klude ist Chefvolkswirt der Privatbank M. M. Warburg in Hamburg.
Die Marktteilnehmer gehen zunehmend davon aus, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im laufenden Jahr allenfalls marginal oder vielleicht gar nicht mehr anhebt und so den schwächeren Daten vor allem vom verarbeitenden Gewerbe Rechnung trägt. Damit rücken Kurse in der Nähe der Wechselkursparität oder sogar darunter immer mehr in die Ferne.

Wir rechnen damit, dass der Wechselkurs zum Jahresende ungefähr auf dem aktuellen Niveau liegen wird. Deutlich niedrigere Notierungen wären nur dann zu erwarten, wenn die Europäische Notenbank zukünftig noch stärker eingreift und damit indirekt den Euro-Kurs drückt.

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