Montag, 25. September 2017

Börsenprofi Carsten Klude erklärt Warum die Euro-Talfahrt vorerst beendet ist

4. Teil: Bund-Future - Aufwärtstrend hält an

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Der Bund-Future hat Anfang 2016 ein wahres Festival von Höchstständen gefeiert. Seinen neuesten Höchststand erreichte der Kontrakt am vergangenen Mittwoch mit einem Schlusskurs von 164,03. Die Auslöser dieser Rallye sind zum einen in den schwächeren wirtschaftlichen Rahmendaten insbesondere in den USA und in der anhaltend niedrigen Inflation zu finden. Auf der anderen Seite wurde das Kursfeuerwerk aber wieder einmal von den Notenbanken initiiert.

Der Börsenkurs der Woche - vom Profi
Kurse, Indexstände, Aufs und Abs - an der Börse passiert täglich Neues, Besonderes und Überraschendes. An dieser Stelle präsentiert und erklärt jeden Freitag ein Finanzmarktprofi sein Börsen-Highlight der Woche.
Den ersten Schritt machte die EZB, die auf ihrem Januar-Meeting zwar keine neuen Maßnahmen beschloss, die Tür für eine noch expansivere Geldpolitik aber weit öffnete. Der zweite Schritt kam am letzten Freitag von der japanischen Notenbank, die ebenso wie schon die EZB, die schweizerische Notenbank sowie die skandinavischen Notenbanken einen negativen Einlagenzins eingeführt hat. Ab dem 16. Februar müssen Banken in Japan für Einlagen bei der Bank of Japan einen Negativzins von 0,1 Prozent zahlen.

Vor dem Hintergrund der anhaltend expansiven Geldpolitik vieler Notenbanken weltweit können wir uns vorstellen, dass der am letzten Freitag erreichte Höchststand im Bund-Future noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein muss.

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