Donnerstag, 15. November 2018

Bekommen ihn die Verbände deshalb nicht? Der (echte) WM-Pokal wird immer wertvoller


In Dortmund war er nie. Zwar stehen im Deutschen Fußballmuseum am Hauptbahnhof der Stadt gleich drei golden glänzende Trophäen aus der Hand des italienischen Künstlers Silvio Gazzaniga - allerdings sind es Repliken. Nur zur offiziellen Siegerehrung holt die Fifa die Originaltrophäe aus dem Tresor - vielleicht, weil sie immer wertvoller wird, wie die Grafik von Statista zeigt.

Frank Leboeuf und das russische Model Natalia Vodianova mit dem WM-Pokal

Coininvest.com, auf deren Berechnungen die Grafik beruht, kommt bei der Berechnung zu etwas anderen Werten als "Die Welt", die den Wert der Trophäe mit ursprünglich gut 22.000 Euro angegeben hatte (und die wir in einem früheren Artikel damit zitierten). Die Zeitung hatte den Materialwert allerdings in heutige Euro umgerechnet und war von einem etwas niedrigeren Goldgehalt ausgegangen.

Am 7. Juli des Jahres 1974, als die damals neue Trophäe erstmals an einen Weltmeister (Deutschland) ausgehändigt wurde, kostete eine Feinunze Gold laut Coininvest-Aufstellung gut 131 Euro. Der Pokal selbst sei 118,17 Unzen schwer - Franz Beckenbauer stemmte entsprechend Gold für etwa 15.487 Euro in die Luft.

Am Sonntag im Moskauer Lushniki-Stadion geht es dabei um wesentlich mehr: Knapp 5 Kilogramm Gold sind aktuell gut 125.000 Euro wert.

luk

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