Samstag, 3. Dezember 2016

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Das unruhige Börsenjahr 2015 Drei Investment-Gurus, eine Lehre

2015 war ein unruhiges Jahr für Anleger. Es war "gespickt mit außergewöhnlichen Ereignissen", schreibt die Fondsgesellschaft Union Investment. Allzeithochs im Dax, historische Tiefstände bei Bundrenditen, Ölpreiseinbruch, Griechenlandkrise, US-Zinswende - und die Liste ließe sich fortführen. Auch die letzten Handelswochen machten dabei keine Ausnahme. Was also bleibt dem Privatanleger? Das Jahr abhaken und auf ein gutes 2016 setzen? Nicht ganz. Geld anzulegen besteht immer aus zwei Elementen.

Eines ist vorwärtsgewandt, ist der Versuch, durch Vorausschau mögliche Risiken eines Investments abzufedern. Das zweite Element ist die Rückschau, um eventuelle Fehler im eigenen Anlagemodell oder eine Veränderung der einst gesetzten Ziele aufzuspüren. Über das erste Element ist einiges geschrieben worden - über die Gefahren beispielsweise, die das Jahr 2016 mit sich bringen könnte oder auch die Vorhersagen bekannter Vermögensverwalter. Die Rückschau indes wird weniger geschildert. Vermutlich, weil sie mit Selbstkritik zu tun hat. Am einfachsten dürfte sie fallen, schaut man auf Investment-Gurus und ihr Vorgehen im Jahr 2015.

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