Donnerstag, 8. Dezember 2016

Konjunktur und Börse Wird Amerika schwach?

Verliert die weltgrößte Volkswirtschaft an Kraft, droht den USA gar eine Rezession?

Zum Ende vergangenen Jahres wuchs die Wirtschaft in den USA deutlich langsamer. Droht die weltgrößte Volkswirtschaft in eine Rezession abzugleiten? Müssen sich Anleger deshalb sorgen? Nein, sagt unser Autor und nennt dafür gleich mehrere Gründe.

Zur Person
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    Georg Thilenius ist geschäftsführender Gesellschafter der bankunabhängigen Vermögensverwal-tungsgesellschaft Dr. Thilenius Management GmbH in Stuttgart. Das Unternehmen unterliegt der BaFin.
Die amerikanische Wirtschaft hat zusammen mit China die Welt aus der Rezession nach 2009 gezogen. Die Arbeitslosigkeit in Amerika ist von mehr als 9 Prozent im Jahr 2010 auf ungefähr 5 Prozent zur Jahreswende 2016 gefallen. Gleichzeitig haben die amerikanischen Konsumenten ihrem berühmten Ruf alle Ehre gemacht und viele Autos und Aktien gekauft.

Auf diese Weise wurde auch die amerikanische Börse zum Zugpferd der Weltbörsen. Seit 10 Monaten aber geht es jedoch an der amerikanischen Börse trotz großer Schwankungen nicht mehr recht voran. Da die Börse oft ein Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung ist, stellt sich die Frage, ob man sich Sorgen um die amerikanische Wirtschaft machen muss - und damit natürlich auch um die Aktienbörse.

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