Mittwoch, 27. Juli 2016

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Vom BVB zum FC Liverpool Jürgen Klopp vor Wechsel zum FC Liverpool

Soll die "'Reds" retten: Der schlagfertige Fußballehrer Jürgen Klopp

Der 18-malige englische Fußball-Meister FC Liverpool hat für Freitag um 11.00 Uhr MESZ zu einer Pressekonferenz geladen. Es werde eine "große Club-Mitteilung" geben, teilten die Reds mit, ohne den Namen Jürgen Klopp zu nennen.

Zuvor hatten aber mehrere Medien übereinstimmend berichtet, dass sich der frühere Dortmunder Meistertrainer mit dem Traditionsclub auf einen Dreijahresvertrag geeinigt habe. Am Sonntag hatte Liverpool nach dem 1:1 gegen den FC Everton Brendan Rodgers beurlaubt.

Der 48-Jährige Klopp einigte sich den Berichten zufolge aber am Donnerstag auf ein Engagement bei dem britischen Traditionsverein für zunächst drei Jahre. Der Wunschkandidat der "Reds"-Fans soll den amerikanischen Vereinsbesitzern einen Platz unter den ersten Vier am Ende der Saison in der Premier League in Aussicht gestellt haben. Sprich: Einen Champions-League-Rang.

Klopp soll "Reds" in die Champions League bringen - auch Buvac kommt mit

Mögliche letzte Zweifel an Klopps neuer Arbeitsstelle waren zuvor auch noch ausgelöscht worden. Das "Liverpool Echo" berichtete, dass gleich vier Mitarbeiter aus dem alten Trainerstab den Verein verlassen sollen, weil sie in Klopps Plänen keine Rolle spielen würden. Stattdessen soll Klopp seinen einstigen Weggefährten aus gemeinsamen Mainzer und Dortmunder Tagen, Zeljko Buvac, offensichtlich mitbringen. Der "Mirror" nannte ihn bereits als den "loyalen Leutnant". Zudem will Klopp auch Peter Krawietz mit an Bord holen.

Was die Mannschaft betrifft, will Klopp laut "Mirror" ohne größere Investition die Liverpooler um den deutschen Fußball-Nationalspieler Emre Can von Platz zehn in der Premier League nach oben führen. Seine erste Bewährungsprobe hätte er am 17. Oktober in London gegen die Tottenham Hostpur. "Der Deutsche hat den Reds-Bossen gesagt, dass er mag, was er auf DVD's von der Mannschaft gesehen hat und dass nur wenige kleine Schritte im Transferfenster im Januar nötig sind", schrieb das Blatt am Donnerstag.

Klopp, dessen Präsentation als Trainer für die nächsten drei Jahre für diesen Freitag erwartet wird, wäre erst der zweite Deutsche als Chef-Trainer in der Premier League. Felix Magath war bei seinem Versuch sportlich letztlich gescheitert und mit dem FC Fulham abgestiegen. Deswegen aber sollte sich Klopp nach Ansicht von Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson keine Gedanken machen.

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la/ls/reuters/dpa

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