Samstag, 27. August 2016

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Investment-Trend "Sharing Economy" Teile und investiere

Autos haben als Transportmittel noch lange nicht ausgedient - viele Menschen verzichten mittlerweile jedoch bewusst auf einen Kauf. Stattdessen wird bei Bedarf unkompliziert gemietet
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Autos haben als Transportmittel noch lange nicht ausgedient - viele Menschen verzichten mittlerweile jedoch bewusst auf einen Kauf. Stattdessen wird bei Bedarf unkompliziert gemietet

Ganz neu ist die Idee der "Sharing Economy" nicht: Schon in klassischen Bibliotheken lieh man sich ein Buch, statt es zu kaufen. Und kaum jemand erwirbt am Urlaubsort ein neues Auto - man mietet es. Neu ist jedoch, dass immer mehr Verbraucher ganz bewusst auf den Kauf verzichten. Zudem ist die Dynamik des Teilens (engl.: sharing) durch Internet, Smartphone und soziale Netzwerke explosionsartig gestiegen. Bestes Beispiel: die Carsharing-Modelle in den Metropolen weltweit.

Die Anbieter, die selbst keine eigenen Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, sind moderne, digitale Vermittlungsagenturen. Und das oft mit großem Erfolg: Die Shootingstars der Szene erwirtschaften oft bereits wenige Jahre nach ihrer Gründung größere Umsätze als althergebrachte Unternehmen. Eine Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers prognostiziert, dass die Umsätze der Sharing Economy weltweit bis 2025 auf 335 Milliarden US-Dollar steigen könnten - von 15 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013.

Ausblick auf das Anlagejahr 2016 – Dr. Ulrich Stephan
Dieses Wachstum hat Konsequenzen: Zum einen dürften sich in der Sharing Economy interessante Investmentchancen ergeben, zum anderen könnten vorhandene Strukturen aufgebrochen oder sogar zerstört werden. Insbesondere der globale Beherbergungssektor und der Personennahverkehr sind dabei schon heute einem starken Wandel unterworfen. Aber auch in anderen Branchen, etwa bei der Arbeitsvermittlung oder im Finanzsektor, hält die Sharing Economy Einzug.

Investoren sollten beachten, dass die Sharing Economy stark von Regulierungen betroffen sein kann: Wo etablierte Interessengruppen genug politischen Druck ausüben, könnte die Sharing Economy daran gehindert werden, ihre volle Kraft zu entfalten. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen noch nicht börsengelistet sind und sich über verschiedene Sektoren verteilen. Daher erscheint eine sektorenunabhängige Anlagestrategie empfehlenswert. Für ein noch breiteres Anlagespektrum sollten Anleger auch indirekte Profiteure der Sharing Economy, etwa Online-Bezahldienste und Social-Media-Plattformen, berücksichtigen.

Dr. Ulrich Stephan
  • Copyright: Deutsche Bank
    Deutsche Bank
    Dr. Ulrich Stephan ist Chef-Anlagestratege Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank.
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