Montag, 26. September 2016

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Immobilienmärkte 2016 Lage, Lage, Lage: Der Siegeszug der Metropolen

Immer mehr Menschen zieht es in die großen Städte, etwa nach Berlin. Dadurch wird Wohnraum zunehmend begehrter - wovon Anleger profitieren könnten
AFP/Getty Images
Immer mehr Menschen zieht es in die großen Städte, etwa nach Berlin. Dadurch wird Wohnraum zunehmend begehrter - wovon Anleger profitieren könnten

Dr. Ulrich Stephan
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    Dr. Ulrich Stephan ist Chef-Anlagestratege Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank.
Vor allem in den Ballungszentren in Europa, den USA und Asien dürfte die Nachfrage nach Immobilien auch im kommenden Jahr hoch bleiben - und das Preisniveau weiter anziehen. Für eine vielversprechende Mischung aus Stabilität und Rendite sollten Anleger ihr Immobilienportfolio regional breit aufstellen.

Solide Konjunkturdaten, positive Einkommensentwicklungen und eine dynamische Baukreditvergabe an Haushalte - von der 2016 erwarteten, vergleichsweise positiven wirtschaftlichen Lage in Deutschland sollten auch die heimischen Immobilienmärkte profitieren.

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Dabei dürfte sich ein weltweiter Trend der vergangenen Jahre auch in der Bundesrepublik fortsetzen: Die Menschen zieht es in die Metropolen und wirtschaftlich starken Ballungszentren. Mit der damit verbundenen höheren Nachfrage nach Immobilien wird das Angebotswachstum voraussichtlich auch 2016 nicht mithalten können - was zu weiterhin steigenden Preisen führen sollte. Dementsprechend gehören die deutschen Immobilienmärkte, etwa in Hamburg oder Ingolstadt, zu den interessantesten in Europa - auch weil sie nach wie vor fair bewertet erscheinen.

Ausblick auf das Anlagejahr 2016 – Dr. Ulrich Stephan
Auf europäischer Ebene könnte sich ein Blick in den Süden des Kontinents lohnen - etwa in die Metropolen Spaniens: Hier profitieren die Immobilienmärkte von der wirtschaftlichen Erholung des einstigen Krisenstaats. Ein "Klassiker" des europäischen Immobilienmarkts, London, ist hingegen differenziert zu betrachten: Zwar sind weitere Preissteigerungen grundsätzlich möglich, der Markt ist allerdings bereits sehr weit gelaufen. Zudem könnte ein möglicher "Brexit" zur Schwächung des Londoner Finanzsektors und damit einer nachlassenden Immobiliennachfrage führen.

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