Dienstag, 12. Dezember 2017

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Lebensmittel-Lieferdienst Rocket-Tochter Hellofresh legt beim Börsengang zu

Kochboxen unterwegs: Hellofresh hat den Sprung an die Börse geschafft

Die Aktien des Lebensmittel-Lieferdiensts Hellofresh haben bei ihrem Debüt an der Frankfurter Börse zugelegt. Der erste Kurs wurde mit 10,60 Euro festgestellt, 3,4 Prozent über dem Ausgabepreis von 10,25 Euro.

Bei seinem Börsengang sammelte Hellofresh 318 Millionen Euro ein, die das Verluste schreibende Unternehmen aus dem Reich von Rocket Internet Börsen-Chart zeigen zur Finanzierung des Wachstums nutzen will. Hellofresh liefert Kochboxen nach Hause, in denen die Kunden alle Zutaten finden, um selbst ein Menü zu kochen.

Hellofresh hatte erhebliche Preiszugeständnisse gemacht, damit der Börsengang beim zweiten Anlauf gelingt. Zum Ausgabepreis liegt der Börsenwert des gesamten Unternehmens inklusive der Platzierungsreserve nun bei rund 1,7 Milliarden Euro.

Zugeständnisse beim zweiten Anlauf

Bei einer Finanzierungsrunde im Dezember wurde das gesamte Unternehmen noch mit mehr als zwei Milliarden Euro bewertet. Ein erster Versuch für einen Börsengang war vor zwei Jahren gescheitert. Die Erlöse aus der Emission fließen allein Hellofresh zu, der Anteil von Rocket Internet Börsen-Chart zeigen Internet an dem Unternehmen sinkt auf 47,6 Prozent von zuvor gut 53 Prozent.

Der US-Wettbewerber Blue Apron legt an diesem Donnerstag seine Bilanz für das dritte Quartal vor. Die Aktien von Blue Apron haben wegen steigender Kosten, sinkender Kundenzahlen und drohender Konkurrenz durch den Internethändler Amazon Börsen-Chart zeigen seit dem Börsendebüt im Juni mehr als die Hälfte ihres Werts verloren.

la/dpa/reuters

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