Samstag, 17. November 2018

Börsenturbulenzen verunsichern Investoren Drei Geldanlagen für unruhige Zeiten

Goldbarren: Das Edelmetall gilt als sicherer Hafen für die Geldanlage.

Erst der Kursrutsch am Dienstag an der Börse in Deutschland und an anderen europäischen Handelsplätzen, dann die heftigen Kursverluste am Mittwoch an der Wall Street, und all das nach bereits mehreren Monaten mit starken Marktturbulenzen: Es scheint so, als seien die Zeiten steigender Aktienkurse vorläufig vorbei (selbst, wenn sich die Börse am Donnerstag bis Handelsschluss erfolgreich gegen den Abwärtsdruck stemmen sollte).


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Anleger könnten also darüber nachdenken, ihre Investmentdepots krisenfest zu machen. Aber was tun? Komplett raus aus Aktien? Und falls ja, wohin dann mit dem Geld?

Finanzfachleute raten prinzipiell zur Zurückhaltung, wenn es darum geht, mit möglichen Umschichtungen auf Marktbewegungen welcher Art auch immer zu reagieren. Der Grund: Oft fällt die Entscheidung zu einer solchen Reaktion erst, wenn es bereits zu spät ist. Wer auf diese Weise dauerhaft dem Geschehen an den Anlagemärkten hinterher hechelt, immer in dem Bestreben, sein Geld in das zeitweise optimal erscheinende Asset zu stecken, steht am Ende daher nicht selten als Verlierer da: Durch zu spätes Verkaufen werden Verluste realisiert, durch zu spätes wieder Einkaufen werden mögliche Gewinne verpasst - und unterm Strich verursachen die häufigen Transaktionen hohe Gebühren, die sich der Broker in die Tasche stecken kann.

Ratsamer erscheint es daher, das Anlagedepot basierend auf grundsätzlich vernünftig erscheinenden Kriterien wie Kostenminimierung und Risikostreuung einzurichten, und dann möglichst lange unangetastet zu lassen, vorübergehende Aufs und Abs an der Börse beispielsweise hin oder her.

Wer aktuell dennoch nach Geldanlagen sucht, die auch in unruhigen und verlustreichen Börsenzeiten attraktiv erscheinen, kann sich an die folgenden drei Optionen halten:

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