Mittwoch, 22. November 2017

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Rekord-Kinostart treibt Disney-Aktie Die Wall Street, die Schöne und das Biest

Emma Watson: In "Die Schöne und das Biest" spielt sie nicht das Biest

Noch nie hat ein für Kinder zugelassener Film so eingeschlagen wie Disneys "Die Schöne und das Biest". Schon an seinem Startwochenende spielte der Streifen rund 350 Millionen Dollar ein.

Die Musical-Verfilmung "Die Schöne und das Biest" hat in Nordamerika gleich mehrere Rekorde aufgestellt. Der Live-Fantasy-Liebesfilm schaffte am Wochenende einen der zehn besten Starts aller Zeiten in US-amerikanischen und kanadischen Kinos. Außerdem gelang den Disney-Studios mit ihrem Neuling der größte Erfolg, den je ein für Kinder zugelassener Film in Nordamerika und weltweit erzielt hat. Die Aktie von Walt Disney Börsen-Chart zeigen legte im vorbörslichen US-Handel um knapp 2 Prozent zu und war damit einer der größten Gewinner im US-Leitindex Dow Jones Börsen-Chart zeigen.

Nach vorläufigen Schätzungen des Box-Office-Mojo vom Montag spielte "Die Schöne und das Biest" allein in Nordamerika auf Anhieb 170 Millionen Dollar (158 Millionen Euro) ein. Weltweit resultierte der Ticketverkauf in Einnahmen von 350 Millionen Dollar. Das Ergebnis dürfte Filmstudios signalisieren, dass Familienfilme global Kasse machen können, schrieb die "Los Angeles Times".

Allerdings hatte Disney für seine Darbietung des Volksmärchens auch nicht vor einer Starbesetzung zurückgescheut. So spielt Emma Watson die schöne Belle, die ihren Vater von dem Biest (Dan Stevens) zurückzugewinnen will, sich dann aber in das Untier verliebt. Am Ende gelingt es ihr, das Biest und alle Menschen in seinem Schloss von einem bösen Zauber zu befreien.

Außer Watson und Stevens sind Luke Evans, Josh Gad, Ewan McGregor, Stanley Tucci, Ian McKellen und Emma Thompson mit an Bord.

Der Gewinner der Vorwoche, "Kong: Skull Island", musste sich entsprechend mit Platz zwei zufrieden geben. Der Monsteraffe Kong brachte an seinem zweiten Wochenende in Nordamerika weitere 28,9 Millionen Dollar ein. Damit liegt er auf dem "heimischen" Markt jetzt bei 110,1 Millionen und weltweit bei 259,2 Millionen Dollar Einnahmen. Das ist fast das Doppelte seiner Produktionskosten von 185 Millionen.

la/dpa

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