Donnerstag, 26. Mai 2016

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Barclays-Erhebung China laufen die Millionäre davon

Luxusmesse in Shanghai: Die Reichen des Landes schauen sich auch im Ausland um - Singapur, London oder Monaco wirken auf die Wohlhabenden sehr anziehend
AFP
Luxusmesse in Shanghai: Die Reichen des Landes schauen sich auch im Ausland um - Singapur, London oder Monaco wirken auf die Wohlhabenden sehr anziehend

Fast die Hälfte von Chinas Reichen will das Land bald verlassen, schreibt der Finanzkonzern Barclays. Weltweit planten viele Millionäre, umzuziehen - zum Wohl der Kinder und wegen des Klimas.

Hamburg - Sie ziehen nach Hong Kong, Singapur, Australien oder in die USA: Schon in den vergangenen zehn Jahren hatte China laut einer Studie der Beratung "New World Wealth" den weltweit höchsten Anteil von emigrierenden Millionären. Nun soll die Abwanderung weitergehen: Barclays Börsen-Chart zeigen berichtet, dass in einer eigenen Erhebung 47 Prozent von befragten chinesischen Millionären angeben, ihr Land in den nächsten fünf Jahren verlassen zu wollen.

Für die aktuelle Ausgabe seines "Wealth-Insights"-Reports, die das zunehmend internationale Leben der Reichen der Welt beschreibt, hat der Finanzkonzern mehr als 2000 Millionäre aus 17 Ländern befragt. Fast 30 Prozent von ihnen planen in den nächsten fünf Jahren, in ein anderes Land zu ziehen.

Dabei geht es nicht nur um finanzielle Vorteile, etwa wegen andernorts niedrigerer Spitzensteuersätze: Besseres Klima, neue kulturelle Erfahrungen, aber auch angesehenere Ausbildungseinrichtungen für ihre Kinder locken die Reichen in die Ferne.

Monaco lockt nicht nur mit niedrigen Steuern

Beispiel Monaco: Eigentlich als Steuerparadies bekannt, ziehe die Stadt am Mittelmeer heute vor allem mit wirtschaftlicher und politischer Stabilität sowie einer hervorragenden Infrastruktur und angesehenen Schulen die Reichen der Welt an.

Ohnehin wanderten die meisten von ihnen nach Europa und Nordamerika aus. Städte wie New York und London, aber auch Singapur, seien zu regelrechten "Reichtums-Hotspots" geworden, schreibt Barclays.

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