Montag, 6. Juli 2015

Alle Artikel und Hintergründe

Börse Dax: Talfahrt geht weiter

Börse in Frankfurt: Deutliche Verluste zum Handelsstart am Mittwoch

Am Dienstag hatte der Dax seinen Abwärtskurs noch kurzzeitig gestoppt. Zur Wochenmitte gehen die deutlichen Verluste aber weiter: Der Dax startet mit einem Minus von 1,4 Prozent in den Handel. Größter Verlierer ist die Deutsche Telekom.

Frankfurt am Main - Aus Angst vor einer Eskalation der Ukraine-Krise haben Dax -Anleger am Mittwoch einen großen Bogen um Aktien gemacht. Der deutsche Leitindex Börsen-Chart zeigen verlor 1,4 Prozent auf 9064 Zähler und notierte damit so niedrig wie seit fast fünf Monaten nicht mehr. Nach Darstellung der polnischen Regierung zieht Russland Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammen und bereitet damit möglicherweise eine Invasion vor. Der MDax Börsen-Chart zeigen gab zur Wochenmitte um 1,12 Prozent auf 15.343,04 Punkte nach, der TecDax Börsen-Chart zeigen büßte 1,19 Prozent auf 1166,64 Punkte ein. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 Börsen-Chart zeigen ging es um 0,87 Prozent bergab.

Größter Verlierer im Dax waren die Aktien der Deutschen Telekom Börsen-Chart zeigen, die sich um 3,6 Prozent verbilligten. Der US-Mobilfunker Sprint hat einem Insider zufolge sein Übernahmeangebot für die amerikanische Telekom-Tochter T-Mobile US wegen kartellrechtlicher Hürden zurückgezogen.

Im Plus lagen dagegen Lanxess Börsen-Chart zeigen, die ihren operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal ausbauen konnten. Die Aktien des Chemiekonzerns rückten 0,7 Prozent vor und waren damit einer der wenigen Dax-Gewinner.

Im MDax Börsen-Chart zeigen gaben Hannover Rück Börsen-Chart zeigen nach der Vorlage des Zwischenberichts vier Prozent nach. Im zweiten Quartal lag der Nettogewinn mit 211,5 Millionen Euro zehn Prozent über dem Vorjahresniveau, blieb aber leicht hinter den Analysten-Erwartungen zurück.

luk/rtr/dpa-afx

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin online 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH