Dienstag, 22. Januar 2019

iPhone-Hersteller legt Zahlen vor Apple mit Rekordzahlen - doch Prognose enttäuscht

iPhone X in aller Hände: Über den Erfolg des Smartphones wird viel gerätselt - gibt es von Apple am Donnerstagabend Aufklärung?

3. Teil: Apple verärgerte Kunden mit Leistungssenkungen

Ein Belastungsfaktor für die Apple-Absätze könnte zudem die Affäre um die Drosselung der Leistung älterer iPhone-Modelle sein, mit der sich der Konzern seit einiger Zeit beschäftigen muss. Mittels Software-Update hatte das Unternehmen dafür gesorgt, dass ältere iPhones bei geringer Batterie-Ladung langsamer wurden, und zwar ohne dies den Besitzern zunächst direkt mitzuteilen. Apple entschuldigte sich zwar inzwischen für das Vorgehen und hat den betroffenen Kunden einen hilfreichen Batteriewechsel zu einem besonders günstigen Preis angeboten.

Ausgestanden ist die Angelegenheit deshalb aber noch nicht: Mehrere Klagen verärgerter Apple-Kunden wegen verlangsamter iPhones liegen bei US-Gerichten bereits vor. Auch in Frankreich gab es Beschwerden wegen des Themas. In den USA hat sich inzwischen sogar das Justizministerium sowie die Börsenaufsicht SEC der Sache angenommen, um in Erfahrung zu bringen, ob Apple dabei womöglich seine Aktionäre benachteiligt habe.

Auch dieses Problem unterstreicht einmal mehr die übermäßige Abhängigkeit des Konzerns von seinem Spitzenprodukt. Seit Langem drängen Anleger und Analysten Apple dazu, die Last, die auf dem iPhone ruht, zu reduzieren. Schließlich macht das Vorzeigeprodukt weit mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes aus. "Apple muss eine Antwort darauf liefern, was als nächstes kommt", schrieb etwa UBS-Analyst Steven Milunovich.

Mit Material von Nachrichtenagenturen

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