Dienstag, 31. Mai 2016

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Aktienmärkte 2016 im Blick Japanische Aktien bieten langfristiges Potenzial - gut 10 Prozent sind drin

Der einzige bedeutende Aktienmarkt weltweit, für den die Analysten mit zweistelligen Gewinnsteigerungen rechnen, ist Japan
AFP/Getty Images
Der einzige bedeutende Aktienmarkt weltweit, für den die Analysten mit zweistelligen Gewinnsteigerungen rechnen, ist Japan

Nach sieben Jahren Bullenmarkt könnte sich die Dynamik an den Aktienmärkten 2016 insgesamt etwas abschwächen. Einzelne Regionen und Branchen bieten aber weiterhin interessante Renditeaussichten. Für Anleger wird es dadurch zunehmend wichtiger, ihren Anlagehorizont zu erweitern.

Seit dem Jahr 2009 kannten die meisten Aktienmärkte tendenziell nur eine Richtung: aufwärts. Mit den Kurskorrekturen vom vergangenen Sommer wurde dieser Trend durchbrochen. Für eine nachhaltige Trendwende nach unten gibt es derzeit jedoch kaum Argumente: Klassischerweise "drehen" Aktienmärkte sechs bis neun Monate vor einer Rezession. Von einer solchen geht die Deutsche Bank aber weder für 2016 noch für 2017 aus. Aktien dürften daher auch im kommenden Jahr ein interessantes Basisinvestment bleiben.

Dr. Ulrich Stephan
  • Copyright: Deutsche Bank
    Deutsche Bank
    Dr. Ulrich Stephan ist Chef-Anlagestratege Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank.
Insgesamt könnte sich die Dynamik dabei etwas abschwächen. Grund dafür sind zum einen die moderaten Gewinnerwartungen der Unternehmen: In den meisten Märkten liegen sie für 2016 im einstelligen Bereich. Für den globalen Aktienindex MSCI World rechnen die Analysten mit einem Gewinnplus von 7,6 Prozent. Zum anderen dürfte es im Unterscheid zu den vergangenen Jahren nicht zu einer größeren Ausweitung der Bewertungen kommen. Die Deutsche Bank erwartet stabile Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGV) mit leichtem Aufwärtspotenzial in den USA und China. Das alles spricht für ein einstelliges Performancepotenzial bei Aktien, wozu Ausschüttungen einen erheblichen Teil beitragen dürften. Entsprechend sollten Anleger die Dividendenpolitik der Unternehmen in ihre Investmententscheidungen einfließen lassen.

Deutsche Bank
Für Investoren dürften sich 2016 statt einzelner klarer Favoriten eine Reihe von Regionen und Branchen anbieten. Dabei betrachten wir entwickelte Länder insgesamt aussichtsreicher als Schwellenländer und erwarten nach starkem Jahresbeginn für zyklische Werte - IT, Finanzen, zyklischer Konsum - im weiteren Jahresverlauf eine Trendumkehr und damit verbunden die Stärkung defensiver Titel aus den Bereichen Gesundheit und Basiskonsum.

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