Dienstag, 11. Dezember 2018

Börsenprofi Bernhard Ebert zeigt Warum IT- und Öl-Aktien jetzt einen Blick wert sind

5. Teil: Unternehmensanleihen - der Boden dürfte erreicht sein

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Die Verlangsamung der chinesischen Konjunktur und der damit einhergehende Druck auf die Rohstoffpreise hat auch die Stimmung für Unternehmensanleihen zunehmend verschlechtert. Die Renditeaufschläge im Vergleich zu Staatsanleihen sind in Europa auf bis zu 1,40 Prozent angestiegen, wobei die Sektoren Grundstoffe, Energie und zyklischer Konsum am stärksten unter Abgabedruck litten. Der Skandal um die manipulierten Abgaswerte von Volkswagen Börsen-Chart zeigen nährte zuletzt die Zweifel an der Bonität von Unternehmen in diesem Bereich.

Der Börsenkurs der Woche - vom Profi
Kurse, Indexstände, Aufs und Abs - an der Börse passiert täglich Neues, Besonderes und Überraschendes. An dieser Stelle präsentiert und erklärt jeden Montag ein Finanzmarktprofi sein Börsen-Highlight der Woche.
Aber letztlich verursachen die wachsenden Bedenken zur Entwicklung der Weltwirtschaft heftigere Kursbewegungen am Markt der Unternehmensanleihen. Darüber hinaus belasten die zahlreichen Euro-Emissionen von US-Unternehmen zusätzlich den Markt für europäische Unternehmensanleihen.

Das Zinsgefälle zum US-Markt dürfte auf absehbare Zeit dazu beitragen, dass sich US-Emittenten der Gemeinschaftswährung als Finanzierungsvehikel bedienen. Auf dem erreichten Renditeniveau kann man für Unternehmensanleihen jedoch wieder vorsichtig optimistisch sein.

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