Mittwoch, 6. Mai 2015

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Türkei Brücken an die Börse

Istanbuls Finanzdistrikt: Infrastruktur an die Börse, kann das gelingen?

Statt Brücken und Autobahnen zu verkaufen, denkt die türkische Regierung darüber nach, sie an die Börse zu bringen. Denn die bisherigen Gebote von Investoren für Infrastruktur waren ihr zu niedrig.

Istanbul - Die Türkei erwägt einen Börsengang der wichtigsten Autobahnen und Brücken des Landes. Dies sei eine der möglichen Privatisierungsoptionen, erklärte Ministerpräsident Tayyip Erdogan am Samstag. Bei dem Versuch, acht gebührenpflichtige Autobahnen und zwei Brücken zwischen Europa und Asien per Auktion zu verkaufen, wollten Investoren nicht mehr als 4,3 Milliarden Euro bieten - das war der Regierung nicht genug. Deshalb hatte sie den Verkauf am Freitag abgeblasen.

Im Dezember hatte ein Konsortium aus dem landesgrößten Unternehmen Koc Holding, dem heimischen Partner Gozde Girisim und der malaysischen UEM Group Berhad den Zuschlag erhalten. Der Verkauf war jedoch noch nicht endgültig besiegelt. Wegen der Schuldenkrise in Europa musste die Türkei bereits mehrmals den Verkauf von Staatseigentum verschieben, weil Investoren die Kreditbeschaffung schwer fällt.

got/rtr

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