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10.01.2013
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Smartphone-Verkäufe
Kurssprung von Nokia - Investoren hoffen wieder

Nokia-Chef Elop: Um mit Wettbewerb mit Apple und Samsung aufzuholen, setzt Nokia für das Lumia-Smartphone auf das Betriebssystem von Microsoft. Der Abstand zu Apple und Samsung bleibt trotz der Erholung noch riesig
REUTERS

Nokia-Chef Elop: Um mit Wettbewerb mit Apple und Samsung aufzuholen, setzt Nokia für das Lumia-Smartphone auf das Betriebssystem von Microsoft. Der Abstand zu Apple und Samsung bleibt trotz der Erholung noch riesig

Der strauchelnde Handy-Pionier Nokia wittert Morgenluft: Das vierte Quartal verlief für das Unternehmen besser als erwartet, da auch die Verkäufe des neuen Lumia-Smartphones über den Erwartungen lagen. Die Aktie legt zweistellig zu.

Espoo - Der frühere Ausblick für den Telefonnetzausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) sei übertroffen worden, teilten die Finnen am Donnerstag mit. Zudem hätten das Handy-Geschäft und die neuen Lumia-Smartphones bessere Ergebnisse gebracht als erwartet. Im Schlussquartal seien 6,6 Millionen Smartphones verkauft worden. Der Anteil der Lumia-Geräte lag bei 4,4 Millionen.

An den Aktienmärkten sorgten die Zahlen für Jubel. An der Börse in Helsinki sprang die Aktie von Nokia Chart zeigen zeitweise 16 Prozent in die Höhe. Zuletzt legten die Aktien rund 11 Prozent zu.

Die Lumia-Verkaufszahlen waren mit 4,4 Millionen Geräten zwar deutlich besser als die 2,9 Millionen Geräte im dritten Vierteljahr, vor dem Start der neuen Modelle. Samsung dürfte im Weihnachtsquartal aber 50 bis 60 Millionen Smartphones abgesetzt haben und Apple verkaufte vom neuen iPhone 5 allein am ersten Wochenende mehr als fünf Millionen Geräte.

4,4 Millionen verkaufte Smartphones gegen 50 Millionen von Samsung

Der frühere Handyprimus hatte in den vergangenen Jahren auf dem hart umkämpften Handymarkt den Anschluss verloren. Gegen die Bestseller der Konkurrenten Apple Chart zeigen und Samsung Chart zeigen hatte Nokia nichts Vergleichbares im Sortiment.

Deshalb paktierte das Unternehmen mit Microsoft und brachte seine Lumia-Handys mit Betriebssystemen des Windows-Softwareherstellers im November auf den Markt. Der Erfolg ist dringend nötig, da die Zahlen im dritten Quartal tiefrot waren. In dem Vierteljahr summierte sich der Fehlbetrag auf 943 Millionen Euro - das ist mehr als sechs Mal so viel wie im Vorjahresquartal.

Der Umsatz brach um ein Fünftel auf 7,2 Milliarden Euro ein. Hauptgrund dafür ist, das die einst begehrten Handys der Finnen Ladenhüter waren. Alle Hoffnungen von Nokia ruhen nun auf den neuen Windows-8-Smartphones: dem Lumia 820 und dem neuen Flaggschiff 920.

Letzteres kann drahtlos aufgeladen werden und verfügt über neue Kameratechnologien. Microsoft Chart zeigen erhofft sich, dass sich sein neues Handy-Betriebssystem neben den beiden dominierenden Software-Anbietern Apple und Google Chart zeigen als Plattform etabliert.

Lumia 920: Nokias Wonneproppen

la/reuters

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