01.01.2013
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Börse
Gute Vorgaben für Dax und Dow

40 Prozent und mehr: Die Kursraketen im Dax
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DPA

Die Weltbörsen dürften am Dienstag mit Gewinnen ins Jahr 2013 starten. Der Kompromiss im US-Haushaltsstreit hatte den US-Leitindex Dow Jones bereits am Silvestertag über die Marke von 13.000 Zählern gehoben. Der Dax hat Rückenwind.

New York - Hoffnung an der Börse: Nachdem im Streit um die künftige US-Haushaltspolitik in letzter Minute doch ein Kompromiss greifbar war, gelang dem US-Leitindex Dow Jones Chart zeigen am Silvestertag im späten Handel doch noch der Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten.

Der Dow Jones Chart zeigen ging mit einem Gewinn von 1,3 Prozent (166 Zählern) aus dem Handel und beendete damit einen mehrtägigen Abwärtstrend. An der Nasdaq legte das Schwergewicht Apple Chart zeigen, das einen mehrwöchigen Kursrutsch hinter sich hat, um mehr als 4 Prozent zu.

Das sind gute Vorgaben für den Dax Chart zeigen. Der deutsche Leitindex hatte am letzten Handelstag 2012 (28. Dezember) um 0,5 Prozent nachgegeben. Börsianer halten es jedoch für wahrscheinlich, dass der Dax am Mittwoch (2. Januar) wieder Kurs auf die Marke von 7700 Zählern nimmt.

Im neuen Jahr erwarten viele Analysten angesichts flauer Konjunkturlage und anhaltender Euro-Schuldenkrise zwar keine gewaltigen Sprünge, doch viele sehen keinen Anlass zu Pessimismus, auch wenn die Probleme noch lange nicht gelöst sind.

Fiskalklippe umschifft - mit Verspätung

Bis zuletzt hatte der US-Haushaltsstreit die Märkte in Atem gehalten. Schließlich habe sich Optimismus durchgesetzt, dass die sogenannte Fiskalklippe umschifft werden könne, sagten Händler. Eine endgültige Einigung war bis Börsenschluss am Silvestertag allerdings nicht erzielt worden. Erst am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) stimmte der US-Senat dem vom demokratischen Vize-Präsidenten Joe Biden mit den Republikanern ausgehandelten Plan zu, der die größte Volkswirtschaft der Welt vor einem möglichen schweren Absturz bewahren soll.

Es fehlte noch die Zustimmung der anderen Kongresskammer, die von den Republikanern beherrscht wird. Die Pläne sehen Steuererleichterungen für die Mittelschicht und höhere Belastungen für obere Einkommensklasse vor.

Die Entscheidung fiel rund zwei Stunden nach Ablauf der Frist, zu der Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen automatisch in Kraft traten. Diese können aber rasch rückgängig gemacht werden.

Dow Jones: Bank of America an der Spitze, HP und Intel schwach

Auf Jahressicht legte das weltweit bekannteste Aktienbarometer damit um gut 7 Prozent zu. Größter Gewinner 2012 im Dow Jones sind die Papiere der Bank of America, der Kurs hat sich mehr als verdoppelt. Am Ende lagen Technologietitel wie die Aktien von Hewlett-Packard. Der Wert der Aktie halbierte sich nahezu. Auf dem vorletzten Platz lag Intel mit einem Minus auf Jahressicht von gut 15 Prozent.

In Europa hatte am Silvestertag der Euro Stoxx 50 Chart zeigen, in dem die bedeutendsten Aktien des Kontinents gelistet sind, bei einem Stand von 2635 Punkten um 0,3 Przent höher geschlossen. Das war ein Jahresplus von annähernd 14 Prozent. Zu den größten Verlierern gehörten Aktien aus dem Euro-Krisenland Spanien.

Bereits am Freitag hatte der Deutsche Aktienindex mit einem Jahresanstieg von 29,1 Prozent den Handel beendet - der Dax Chart zeigen feierte das größte Plus seit 2003. Am Neujahrsfeiertag blieben die wichtigsten Börsen der Welt geschlossen.

Gold steigt auf Jahressicht um knapp 6 Prozent

An den Rohstoffmärkten gab es zuletzt für Gold, das weiter als sichere Anlage genutzt wird, ein Plus auf Jahressicht. Die Feinunze Gold wurde in London am Montag mit 1664,00 (1657,50) Dollar gefixt. Auf Jahressicht verteuerte sich die Feinunze in US-Dollar gerechnet um knapp sechs Prozent: das zwölfte Jahresplus in Folge.

Euro klettert gegenüber dem Dollar - trotz Schuldenkrise

Der Kurs des Euro stieg am Silvestertag über 1,32 US-Dollar. Auf Jahressicht verteuerte sich die europäische Gemeinschaftswährung zum Dollar trotz Schuldenkrise um knapp zwei Prozent. Der Euro profitierte auch von der Schwäche des Dollar.

Ölpreise: Brent im Plus, WTI gibt nach

Die Ölpreise zeigten 2012 auch zum Jahresschluss keine einheitliche Entwicklung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung kostete am Montag 109,17 Dollar. Das waren 32 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Auf Jahressicht stieg der Preis um gut sechs Prozent. Die wichtigste US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte am Montag um 34 Cent auf 91,14 Dollar zu, das entsprach einem Minus von gut 6 Prozent auf Jahressicht.

la/dpa-afx

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