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18.04.2012
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Fonds Flexi Immo
AGI schließt Immobilien-Dachfonds

Immobilien in der Hafencity in Hamburg: Der nächste Immobilienfonds schließt
DPA

Immobilien in der Hafencity in Hamburg: Der nächste Immobilienfonds schließt

Schlechte Nachrichten für Anleger des Allianz-Fonds Flexi Immo: Der Dachfonds, der in sogenannte Offene Immobilienfonds investiert, werde bis weiteres geschlossen, weil die nötige Liquidität fehle. Kunden können ihre Anteile damit vorerst nicht mehr verkaufen.

Frankfurt am Main - Allianz Gloabl Investors (AGI) zieht Konsequenzen. Das Geldhaus schließt den Allianz-Fonds Flexi Immo. Der Dachfonds, der in offene Immobilienfonds investiert, muss vorerst dicht machen - mangels nötiger Liquidität. Das teilte Allianz Global Investors am Mittwoch mit. Kunden können damit ihre Anteile an dem Allianz-Fonds Flexi Immo vorerst nicht mehr verkaufen.

AGI erklärte die Misere mit der Schließungswelle bei offenen Immobilienfonds. Diese habe dazu geführt habe, dass ein erheblicher Teil des Markts in Deutschland mittlerweile eingefroren worden sei oder sich sogar schon in Abwicklung befinde. Dem habe sich auch der AGI-Fonds, der im Herbst 2008 aufgelegt wurde und derzeit ein Volumen von rund 170 Millionen Euro hat, nicht entziehen können. "Anteilsscheinrückgaben in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro seit Anfang 2011 haben die kurzfristig liquidierbaren Vermögenspositionen im Fonds weitestgehend aufgezehrt", hieß es in einer Mitteilung.

Ein AGI-Sprecher ergänzte, entweder werde der Fonds später wiedereröffnet oder ganz liquidiert. Eine Entscheidung darüber sei noch nicht getroffen. Der Flexi Immo ist der letzte AGI-Dachfonds seiner Art. Ein deutlich größerer Fonds mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro musste vergangenes Jahr geschlossen werden.

In der Finanzkrise hatten Profiinvestoren auf einen Schlag große Summen aus den Produkten abgezogen. Zurück blieben oft Kleinsparer, die nicht schnell genug reagieren konnten. Dabei galten offene Immobilienfonds jahrelang gerade für sie als sichere Anlage: Geworben wurde damit, dass Immobilienanlagen breit gestreut werden und die Mittel - ungewöhnlich für Immobilieninvestments - auch täglich verfügbar seien. Genau das sind sie jetzt nicht. Anleger kommen bis auf weiteres nicht an ihr Geld.

kst/rtr

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