Samstag, 25. Februar 2017

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Börsenbarometer Entscheider sehen spekulative Blasen an der Börse

Händler an der Rohstoffbörse in Chicago: Die große Mehrheit der Führungskräfte erwartet eine Spekulationsblase am Rohstoffmarkt

Deutsche Manager schlagen Alarm: Drei Viertel der Topentscheider erwarten in den kommenden zwölf Monaten Spekulationsblasen am Finanzmarkt. Sie warnen vor Übertreibungen aufgrund der lockeren Geldpolitik.

Hamburg - Das ist ein Ergebnis des Börsenbarometers des manager magazins, einer Umfrage unter rund 300 Führungskräften. Die neue Ausgabe ist ab Freitag (19. November) im Handel.

Der Grund für die Warnung der befragten Top-Entscheider sind die milliardenschweren Kapitalspritzen und Staatsanleihekäufe der Zentralbanken. Erst Anfang November hatte die US-Notenbank Federal Reserve angekündigt, für weitere 600 Milliarden Dollar Anleihen zu kaufen. Dadurch fließt Geld in den Markt, das investiert werden muss.

Besonders stark werden in den kommenden zwölf Monaten die Rohstoffpreise und die Aktienkurse steigen, prognostizieren die Befragten. Angesichts der Gefahr von spekulativen Übertreibungen, auf die meist rasche Kurseinbrüche folgen, investieren die Führungskräfte ihr Vermögen jedoch mit gebremstem Risiko: Die Manager haben durchschnittlich 21 Prozent ihres privaten Anlageportfolios in Aktien investiert und nur 5 Prozent in Rohstoffen.

Dagegen stecken 31 Prozent in Immobilien und 11 Prozent im Anleihemarkt. Wie vorsichtig die Top-Entscheider sind, zeigt die hohe Bargeldquote: Trotz der niedrigen Zinsen haben die Manager 32 Prozent ihres Geldes auf dem Bankkonto geparkt.

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