Sonntag, 9. Dezember 2018

Geldreserven Der japanische Billionen-Dollar-Hort

Japans Währungsreserven umfassen erstmals mehr als eine Billion Dollar. Seit Monaten steigen die Bestände. Damit ist das Land zweitgrößter Dollareigner nach China.

Tokio - Japans Währungsreserven haben erstmals die Marke von einer Billion Dollar erreicht. Wie das Finanzministerium in Tokio am Freitag mitteilte, stiegen die Bestände zum Ende Februar gegenüber dem Vormonat um 11,94 Milliarden Dollar auf den Rekord von 1,01 Billion Dollar.

Der Greenback hinter Glas: Japans Bestände wachsen
Damit erhöhten sich die japanischen Bestände an konvertiblen fremden Währungen, Gold und Sonderziehungsrechten des Internationalen Währungsfonds im nunmehr neunten Monat in Folge.

Die zweitgrößte Volkswirtschaft verfügt über die zweithöchsten Währungsreserven der Welt nach China, das zum Ende 2007 nach eigenen Angaben auf 1,53 Billionen Dollar kam. Neben den Goldpreisen hätten auch die gestiegenen US-Bondpreise sowie der höhere Wert der Euro-denominierten Finanzbestände zu dem jüngsten Anstieg der Währungsreserven in Japan beigetragen, erklärte das Ministerium.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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