Sonntag, 16. Dezember 2018

FMC Gewinn klettert um die Hälfte

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat seinen Gewinn im ersten Quartal kräftig gesteigert. Der Konzern profitierte dabei von der Übernahme des US-Konkurrenten Renal Care. Der Ausblick ist positv.

Künstliche Nieren: Der Dialysespezialist FMC hat seinen Gewinn überraschend stark gesteigert
Frankfurt am Main - Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care Börsen-Chart zeigen (FMC) hat den Gewinn im ersten Quartal dank der Übernahme des US-Konkurrenten Renal Care kräftig gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich um 50 Prozent auf 365 Millionen Dollar erhöht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 359 Millionen Dollar etwas weniger erwartet.

Der Quartalsüberschuss kletterte um 38 Prozent auf 160 Millionen Dollar. Der Umsatz lag bei 2,32 Milliarden Dollar, ein Plus von 33 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Aus eigener Kraft wuchs FMC um 9 Prozent.

Für das Gesamtjahr erwartet der Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Behandlung chronisch Nierenkranker unverändert einen Umsatz von etwa 9,4 Milliarden Dollar und einen Jahresüberschuss zwischen 675 und 695 Millionen Dollar.

Der durchschnittliche Umsatz je Behandlung in den USA - eine der wichtigsten Kennziffern bei FMC - erhöhte sich im ersten Quartal auf 329 (Vorjahreszeitraum: 310) Dollar. FMC profitierte dabei von der Übernahme des US-Dialyse-Dienstleisters Renal Care, der mehr Privatpatienten behandelt. Zudem habe sich die Kostenerstattung für die Behandlung sowohl bei den gesetzlichen als auch bei privat versicherten Patienten erhöht, sagte ein FMC-Sprecher.

Mit Dialysedienstleistungen setzte FMC in seinem wichtigsten Markt Nordamerika 1,48 Milliarden Dollar um, 40 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 14 Prozent auf 153 Millionen Dollar.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa-afx

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