19.04.2006
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Übernahme
Schering rät zur Annahme der Bayer-Offerte

Die Führungsspitze des Pharmakonzerns Schering hat den Aktionären empfohlen, das Übernahmeangebot des Wettbewerbers Bayer anzunehmen. Die Geschäfte beider Unternehmen ergänzten sich, hieß es. Gleichzeitig meldete Schering für das erste Quartal einen Umsatz- und Gewinnsprung.

Berlin - Vorstand und Aufsichtsrat des Berliner Pharmakonzerns Schering Chart zeigen haben den Aktionären die Annahme des Übernahmegebotes der Bayer AG Chart zeigen empfohlen. Nach Veröffentlichung des formellen Bayer-Angebotes sei dieses geprüft worden und werde positiv bewertet, teilte Schering mit. Bayer hatte angeboten, sämtliche Schering-Aktien der zu einem Preis von 86 Euro je Stück in bar zu übernehmen.

Schering vor der Übernahme: Gestärkt durch mehr Gewinn und Umsatz 
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DPA

Schering vor der Übernahme: Gestärkt durch mehr Gewinn und Umsatz 

Die Pharmageschäfte von Bayer und Schering würden sich ergänzen, erklärten Vorstand und Aufsichtsrat weiter. Sie folgten der gleichen strategischen Ausrichtung mit einem Fokus auf Produkten für Fachärzte. Durch die Zusammenführung solle ein Pharmageschäft geschaffen werden, das sich auf dem Weltmarkt mit größerem Gewicht behaupten könne.

Darüber hinaus sei zwischen den Vorständen beider Unternehmen vereinbart worden, den Abbau von Personal auf beide Unternehmen fair zu verteilen und sozialverträglich zu gestalten. Das Angebot enthalte neben einem angemessenen Preis eine Reihe weiterer wichtiger Zusagen.

Schering geht mit guten Quartalszahlen in die Fusion mit Bayer. Im ersten Quartal haben die Berliner ihren Umsatz stärker gesteigert als erwartet. Beim operativen Gewinn blieb Schering dagegen hinter den Erwartungen zurück.

Der Umsatz sei um 16 Prozent auf 1,406 Milliarden Euro geklettert, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Der operative Gewinn sei um 4 Prozent auf 240 Millionen Euro gestiegen. Experten hatten mit einem geringen Umsatzanstieg und einem stärkeren Plus beim operativen Gewinn gerechnet.

Blieben Sondereffekte aus Unternehmensverkäufen und Übernahmeangeboten ausgeklammert, sei das Betriebsergebnis um 22 Prozent auf rund 280 Millionen Euro gestiegen, teilte der Berliner Pharmakonzern weiter mit. Dies entspreche einer operativen Marge von 20 Prozent. Der Konzerngewinn liegt den vorläufigen Zahlen zufolge bei 174 Millionen Euro - ein Zuwachs von 21 Prozent.

Stärkste Wachstumstreiber seien Betaferon, ein Medikament gegen multiple Sklerose, und das Verhütungsmittel Yasmin gewesen, hieß es weiter. "Mit der starken Umsatzsteigerung im ersten Quartal setzt sich der erfreuliche Wachstumstrend des letzten Jahres fort", sagte Schering-Chef Hubertus Erlen. "Mit diesen glänzenden Zahlen sind wir auf gutem Wege, unsere für 2006 gesteckten Ziele zu erreichen."

dpa-afx, ddp

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