Mittwoch, 8. Februar 2012, 06:09 Uhr

manager magazin



Börsemanager magazin RSS  - Börse - Börse

Alle Artikel und Hintergründe

02.09.2010
 

General Motors

Börsengang erst nach der Kongresswahl

GM-Zentrale in Detroit: Im November soll die Roadshow beginnen
Getty Images

GM-Zentrale in Detroit: Im November soll die Roadshow beginnen

Es wird nichts mit der Erfolgsmeldung für Barack Obamas Wahlkampf. Der aus der Insolvenz verstaatlichte Autoriese General Motors soll erst im November an die Börse zurückkehren - und damit nach den wichtigen Kongresswahlen in den USA. Auch dieser Zeitplan steht unter Vorbehalt.

New York - Der größte US-Autobauer General Motors will nach Informationen aus Finanzkreisen seine Präsentationstour für den geplanten Börsengang Anfang November starten. Die sogenannte Roadshow, bei der das Unternehmen seine Zukunftspläne vorstellt, um das Interesse von Investoren zu wecken, solle direkt nach den Zwischenwahlen für den Kongress am 2. November starten, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen.

Die Werbetour starte am 3. November und solle zwei Wochen dauern. Der Preis für den geplanten Börsengang könne am 17. November festgesetzt werden, die Erstnotiz (IPO) sei für den 18. November geplant. Die Quellen warnten aber, der Zeitplan sei noch nicht abschließend verabschiedet und könne noch durch das Marktumfeld an der US-Aktienbörse beeinflusst werden.

Die Rückkehr des Autobauers auf das Parkett könnte einer der größten US-Börsengänge werden. Nach durchlaufenem Insolvenzverfahren will GM Schätzungen zufolge bis zu 20 Milliarden Dollar einnehmen. GM hatte im August den Antrag für die Rückkehr aufs Börsenparkett eingereicht, nannte dabei jedoch kaum finanzielle Details. Zum 1. September ist der neue Konzernchef Dan Akerson angetreten.

Die US-Regierung hatte den Hersteller mit 50 Milliarden Dollar gestützt und dafür die Mehrheit an GM erhalten. Mithilfe des Börsengangs soll der Staatsanteil nun reduziert werden. Für die Obama-Regierung, die wegen der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche der USA unter Druck steht, wäre ein erfolgreicher Börsengang von hoher politischer Bedeutung.

ak/dpa-afx/reuters

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH





Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben