Hamburg - Ja, Warren Buffett ist erfolgreich. Ja, der Aktienkurs seiner Holding Berkshire Hathaway
schlägt seit Jahrzehnten den Vergleichsindex S&P 500 deutlich. Und ja, das hat viele Aktionäre reich gemacht und Buffett mit laut "Forbes" knapp 50 Milliarden Dollar zu einem der vermögendsten Männer der Welt.
Das alles wurde vielfach beschrieben und ist weithin bekannt. Ebenso wie die Art und Weise, auf die Buffett seinen und den Reichtum seiner Teilhaber mehrt: Nicht in Unternehmen investieren, deren Geschäft man nicht durchschaut; stets auf unterbewertete Papiere konzentrieren; kurzfristige Spekulationen meiden und stattdessen mit langem Horizont anlegen. Et cetera, et cetera, pp.
Die gängigen Zitate dürften vielen ebenfalls schon aus den Ohren herauskommen: "Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt", etwa lautet eines. "Investiere nie in eine Firma, die nicht auch von einem Vollidioten geleitet werden könnte. Denn früher oder später wird es dazu kommen", ein anderes.
Schließlich: Auch aus dem Privatleben der Investorenlegende gelangt seit Langem kaum Neues an die breite Öffentlichkeit. Der Meister ist in zweiter Ehe verheiratet (mit einer engen Freundin seiner ersten Gattin, die ihm sogar von dieser vorgestellt wurde) und hat drei Kinder. Er gilt als ausnehmend sparsam, bewohnt in seinem Geburtsort Omaha, Nebraska, beispielsweise nach wie vor ein Haus, das er schon 1958 für damals 31.500 Dollar kaufte.
Zudem mag er Baseball (vor allem seinen Heimatclub, die Omaha Royals, an denen er auch beteiligt ist) und Fast Food (Burger, Pommes, Cherry Coke). Und, ja, das sei auch hier pflichtschuldig erwähnt: Er spielt gern Ukulele.
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