Mannheim - "Der Gewinnsprung ist der lebhaften Nachfrage aus fast allen Kundenindustrien, vor allem aber aus der Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie zu verdanken", erklärte Konzernchef Jürgen Hambrecht am Donnerstag vor Beginn der Hauptversammlung in Mannheim.
Der Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal einen um Sondereinflüsse - wie Restrukturierungen - bereinigten Betriebsgewinn von 1,95 Milliarden Euro. Binnen Jahresfrist ist das fast eine Verdoppelung.
Im Zuge der Weltwirtschaftskrise hatte BASF vor einem Jahr nur 985 Millionen Euro ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt lediglich 1,78 Milliarden Euro erwartet.
Die Aktie von BASF
zog vorbörslich leicht an.
Umsatz zieht im ersten Quartal um 26 Prozent an
Der Konzern setzte in den ersten drei Monaten des Jahres 15,5 Milliarden Euro um und damit 26 Prozent mehr als vor Jahresfrist. "Bei den Regionen sehen wir starkes Wachstum in Asien und Südamerika. Auch Nordamerika erholt sich langsam", erklärte Hambrecht. Europa sei das Schlusslicht.
Eine deutliche Belebung der Nachfrage spürte der Konzern im Geschäft mit Basischemikalien, aber auch bei Kunststoffen und bei den sogenannten Performance Products, zu denen etwa die Papierchemikalien zählen, zog die Nachfrage kräftig an. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 1,03 Milliarden Euro im Quartal nach 375 Millionen ein Jahr zuvor.
Für das Gesamtjahr 2010 bestätigte Hambrecht die Jahresziele. Der bereinigte Betriebsgewinn soll deutlich zulegen, der Umsatz wieder steigen. Und auch eine Prämie auf die Kapitalkosten will der Konzern wieder verdienen. Daran knüpft BASF die Zahlung einer mindestens stabilen Dividende. Im vergangenen Jahr war das wegen der Wirtschaftskrise nicht gelungen.
manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen
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