Hamburg - Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im März vor allem wegen stark gestiegener Energiepreise deutlich erhöht. Auf Jahressicht lag die Inflationsrate bei 1,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das Amt bestätigte damit seine bereits abgegebene Schätzung.
Im Januar hatte der Anstieg noch bei 0,8 Prozent und im Februar bei 0,6 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Februar seien die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent gestiegen.
Besonders stark seien im März die Preise auf Jahressicht für leichtes Heizöl mit einem Plus von über 32 Prozent und Kraftstoffe mit einer Zunahme von mehr als 19 Prozent gestiegen. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei den Mineralölprodukten hätte die Inflationsrate im März lediglich bei 0,3 Prozent gelegen.
Erstmals seit März 2009 hätten allerdings auch die Preise für Nahrungsmittel im wieder über dem Vorjahresniveau gelegen. Sie seien um 0,3 Prozent gestiegen. Teurer geworden seien vor allem Gemüse sowie Speisefette und -öle.
manager magazin mit Material von ddp und dpa-afx
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