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16.03.2010
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Rente

Rentengarantie verhindert Kürzung

Die erst im vergangenen Jahr beschlossene Rentengarantie wirkt - ohne sie hätte die Durchschnittsrente bereits zum 1. Juli gesenkt werden müssen, vermeldet das Bundesarbeitsministerium. Es bleibt daher bei einer Nullrunde für die Rentner.

Berlin - Ohne die im vorigen Jahr beschlossene Rentengarantie müssten die Renten im Westen Deutschlands zum 1. Juli um fast ein Prozent gekürzt werden. Die für die Rentenanpassung maßgeblichen Löhne seien 2009 in den alten Ländern um 0,96 Prozent gesunken, teilte am Dienstag das Bundesarbeitsministerium mit. Nach der alten Formel hätten sinkende Löhne zu einer Rentenkürzung in gleicher Höhe geführt.

Ruhestand: Die staatliche Rente wird nicht gekürzt
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DPA

Ruhestand: Die staatliche Rente wird nicht gekürzt

Doch die große Koalition hatte voriges Jahr jede Rentenkürzung per Gesetz ausgeschlossen. Für die 20 Millionen Rentner bleibe es daher bei der zum 1. Juli anstehenden jährlichen Anpassung bei unveränderten Rentenwerten, erklärte das Ministerium. Mit der Rentengarantie hatten Union und SPD den Schutz vor Kürzungen auch auf die Lohnentwicklung ausgedehnt.

Für andere Faktoren in der Rentenformel, die Anhebungen verringern, galt ohnehin schon, dass sie nicht zu nominalen Kürzungen führen dürfen. Sie berücksichtigen die demografische Entwicklung und Aufwendungen von Arbeitnehmern für die private Altersvorsorge. Weil sie greifen, führte der leichte Lohnzuwachs im Osten um 0,61 Prozent nicht zu einer Erhöhung der Renten im Osten. Faktisch ist damit die Rentenformel außer Kraft gesetzt.

"Alle Faktoren zusammengenommen hätte sich im Rahmen der Rentenanpassung rechnerisch eine Verringerung der Bruttorenten von 2,1 Prozent (West) und von 0,54 Prozent (Ost) ergeben", erklärte das Ministerium. Rentner verdienten die Gewissheit, dass ihre Bezüge nicht gekürzt würden. Rente sei auch Kaufkraft und stabilisiere damit die Binnennachfrage.

Die rund 20 Millionen Rentner werden sich in diesem Jahr mit einer Nullrunde abfinden müssen, die Renten bleiben auf dem bisherigen Niveau.

manager magazin mit Material von Nachrichtenagenturen

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