Die Kraftstoffpreise sind zum Wochenende erneut gestiegen. Für einen Liter Normalbenzin oder Superbenzin mussten Autofahrer am Freitag bundesweit bis zu 1,469 Euro bezahlen. Die Preise für einen Liter Diesel stiegen auf bis zu 1,239 Euro. Bei den großen Mineralölkonzernen Aral/BP, Shell
Zur Wochenmitte hatten die Preise nach ADAC-Angaben noch für Super bundesweit durchschnittlich bei 1,397 Euro pro Liter und für Diesel bei 1,176 Euro gelegen. Bereits zum Donnerstag erhöhten sie sich auf durchschnittlich 1,448 Euro für den Liter Super und 1,224 Euro für den Liter Diesel. "Die Preise sind extrem erhöht und durch nichts mehr zu rechtfertigen", sagte ADAC-Experte Andreas Hölzel der Nachrichtenagentur ddp.
Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas forderte staatlich festgelegte Höchstpreise. "Sollten die Ölkonzerne weiter die Preisspirale willkürlich nach oben drehen, muss die Politik reagieren. Auch in Deutschland muss es dann nach dem Vorbild Luxemburgs möglich sein, staatliche Höchstpreise bei Benzin, Öl und Gas zu verhängen", sagte er der "Bild"-Zeitung.
Das Nachbarland begrenzt Maas zufolge die Endverbraucherpreise für Treibstoffe an Tankstellen sowie Flüssiggas und Heizöl. Die Preisgrenzen errechneten sich "nach einer gesetzlich definierten Formel gemäß der Preisentwicklung an den entsprechenden europäischen Börsen." Gleiches müsse auch in Deutschland denkbar sein, sagte das Mitglied im SPD-Bundesvorstand und -Präsidium weiter.
manager magazin mit Material von afp und ddp
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