Eine Berg- und Talfahrt legten die Post-Aktien
hin, die bis zu 3,6 Prozent einbüßten, dann aber mit einem Plus von 2,2 Prozent auf 13,09 Euro aus dem Handel gingen. Während Händler von einem schwachen Ergebnis sprachen, gefalle einigen Anlegern die Dividende, erklärte ein Börsianer.
Die Deutsche Post hatte eine Dividende von 60 Cent je Aktie angekündigt und für die kommenden Jahre eine kontinuierliche Dividendenpolitik in Aussicht gestellt. Der Logistikkonzern erwartet wegen des anziehenden Welthandels in diesem und nächstem Jahr steigende Gewinne.
Daimler-Aktien
büßten 0,7 Prozent ein, was Händler vor allem mit Gewinnmitnahmen begründeten. Hingegen spielte nach Einschätzung von Börsianern die enttäuschenden Zahlen und die Dividendenstreichung des Flugzeug- und Raumfahrtkonzerns EADS
, an dem der Autobauer beteiligt ist, keine große Rolle. "Die Probleme sind bekannt, da kam der schlechte Ausblick nicht mehr allzu überraschend", sagte ein Händler.
Allerdings gaben die im MDax
und in Paris notierten EADS-Aktien 2,8 Prozent nach. Neben dem Ausblick belastete der Ausstieg aus dem Bieterrennen um ein Tankflugzeuge für die US-Luftwaffe die Aktie. Partner sollte der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman
sein, dessen Aktien unverändert notierten.
Zu den größten Dax-Gewinnern zählten die Papiere des Energiekonzerns RWE
mit einem Plus von 1,4 Prozent. Europaweit wurden Versorgeraktien gekauft. In London überzeugte International Power mit einem überraschend deutlichen Gewinnanstieg, die Aktie stieg um ein Prozent.
In Paris verteuerten sich Sanofi-Aventis-Aktien
um 0,8 Prozent. Der Pharmakonzern legt sein Geschäft mit Präparaten für Tiere mit dem US-Konzern Merck
zusammen und verdrängt damit Pfizer in diesem Markt von der Weltspitze. Merck- und Pfizer-Aktien
gaben 1,2 beziehungsweise 0,8 Prozent nach.
manager-magazin.de mit Material von reuters
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