Frankfurt am Main - Neuer Rückschlag für Anleger, die einen Teil ihres Geldes in den Immobilienfonds Axa Immoselect gesteckt haben. Die Investoren müssen sich auf eine weitere und längere Phase einstellen, in denen sie nicht an ihr Geld kommen.
Wegen Liquiditätsproblemen würden für zusätzliche neun Monate keine Anteile zurückgenommen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Mitte November hatte Axa den Immobilienfonds nach nur drei Monaten Öffnung für zunächst drei Monate erneut eingefroren.
Seit Herbst 2008 - als Investoren im Zuge der Finanzkrise panikartig Milliardensummen aus offenen Immobilienfonds abgezogen - haben einige Anbieter mit Liquiditätsnöten zu kämpfen. Zwischenzeitlich schien sich die Situation beruhigt zu haben, zuletzt mehrten sich jedoch die Anzeichen, dass die Immobilienkrise noch nicht ausgestanden ist.
In der vergangenen Woche hatte Aberdeen Immobilien erst mit einer deutlichen Abwertung bei einem offenen Immobilienfonds für Aufregung gesorgt. Dann hatte Aberdeen für einen zweiten Fonds angekündigt, dass dieser für weitere neun Monate weder Anteilsscheine ausgibt noch zurücknimmt. Danach kündigte auch der TMW Immobilien Weltfonds an, Verkaufsaufträge von Anlegern für zunächst drei Monate nicht auszuführen. Der Fonds war erst im Dezember wieder geöffnet worden.
manager magazin mit Material von reuters
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