Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in einem internen Papier das von den meisten Notenbanken gewählte Inflationsziel infrage gestellt. Das derzeitige Ziel von 2 Prozent sei ausreichend "in einer Welt der kleinen Schocks".
Angesichts der schweren Finanzkrise von 2008 könnten sich die Zentralbanken jedoch überlegen, ob sie in normalen Zeiten eine höhere Inflation zuließen, so dass ihnen in wirklich harten Zeiten mehr geldpolitischer Spielraum bliebe, schreibt der IWF-Forschungsdirektor Olivier Blanchard in dem Bericht. "Sind die Kosten der Inflation unterm Strich viel höher etwa bei 4 Prozent als bei 2 Prozent?" schreibt Blanchard.
manager magazin mit Material von reuters
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