Frankfurt am Main - In Deutschland hat jeder Einwohner laut einer Studie statistisch gesehen rund 57.900 Euro auf der hohen Kante - das ist so viel wie nie zuvor. Das Geldvermögen der Haushalte stieg nach einer Studie der Allianz-Tochter Dresdner Bank 2007 in der Summe auf 4,76 Billionen Euro. Das waren rund 230 Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor, berichtete die Bank am Donnerstag in Frankfurt.
Der Zuwachs von 5 Prozent habe im Durchschnitt der vergangenen Jahre gelegen; nur 2002 sei das Geldvermögen infolge der Einbrüche an den Aktienmärkten geschrumpft. Zu diesem Vermögen zählen Spareinlagen, Aktien, Wertpapiere, Investmentfonds sowie Ansprüche an Versicherungen und Pensionskassen.
Trotz der Turbulenzen an den Börsen profitierten die Anleger im vergangenen Jahr vor allem von steigenden Aktienkursen. Allerdings nicht jeder. Denn in den Jahren der Hausse zogen viele Anleger ihre Gelder aus Aktien und Aktienfonds ab.
Immerhin, die Deutschen sparten auch wieder mehr. Wegen der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresbeginn hatten Verbraucher größere Anschaffungen noch ins Jahr 2006 vorgezogen und legten 2007 wieder mehr Geld zurück. Die Sparquote der privaten Haushalte stieg gemessen am Einkommen von 10,5 auf 10,8 Prozent.
manager-magazin.de mit Material von dpa
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