Hamburg - Der britische Fußballteamausrüster Umbro hat das Interesse von Konkurrenten geweckt. Der Vorstand sei kontaktiert worden, teilte Umbro heute als Reaktion auf entsprechende Gerüchte mit. Ob der Kontakt zu einem tatsächlichen Übernahmeangebot führen werde, sei nicht absehbar.
Mittlerweile wird offen spekuliert, dass der Sportartikelgigant Nike
An der Londoner Börse schoss der Kurs der Umbro-Aktien zeitweise um rund 30 Prozent in die Höhe. Nike-Anteilsscheine verloren an der Wall Street derweil rund 1 Prozent. Umbro - unter anderem Ausrüster der englischen Fußball-Nationalmannschaft - ist an der Börse derzeit für etwa 300 Millionen Euro zu haben, ein Bruchteil des Nike-Firmenwertes.
In London wurde von Händlern und Analysten auch der größte britische Sporteinzelhändler, Sports Direct, als möglicher Umbro-Käufer ins Spiel gebracht. Als Interessenten kämen neben Finanzinvestoren auch die deutschen Sportartikelhersteller Adidas
und Puma
in Frage. Beide Konzerne haben aber derzeit mit anderen Zusammenschlüssen zu tun.
Adidas hatte zuletzt in den USA für 3,2 Milliarden Euro Reebok übernommen. Puma gehört seit kurzem zum französischen Luxusgüterkonzern PPR
.
manager-magazin.de mit Material von dpa-afx
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