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manager magazin



01.11.2006
 

Hugo Boss

Mode für Zweijährige

Der Bekleidungshersteller Hugo Boss prüft den Einstieg in die Kindermode. Das Unternehmen dürfte im dritten Quartal nach Einschätzung von Analysten einen Gewinnsprung geschafft haben. Eine Anhebung der Prognose sei möglich.

Mode nicht nur für Ballmädchen (beim Tennis Masters in Madrid): Hugo Boss blickt auch auf die jüngere Klientel
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REUTERS

Mode nicht nur für Ballmädchen (beim Tennis Masters in Madrid): Hugo Boss blickt auch auf die jüngere Klientel

Metzingen - "Wir testen gerade, ob sich eine größere Kollektion für Zwei- bis Zwölfjährige lohnen würde", sagte der Vorstandsvorsitzende des im baden-württembergischen Metzingen ansässigen Unternehmens, Bruno Sälzer, der Wochenzeitung "Die Zeit". Zwar verspreche er sich kein "Megageschäft", Hugo Boss Chart zeigen werde aber dabei sein.

In dem Interview äußert sich Sälzer außerdem kritisch über städtische Einkaufsstraßen. "Die deutschen Innenstädte sind langweiliger geworden, da macht Einkaufen nicht so viel Spaß. Da fehlt oft Sinn für Ästhetik und Individualität." Große Einkaufspassagen, die derzeit in vielen Innenstädten errichtet werden, seien keine Lösung, sondern " Teil des Problems".

Gewinnsprung für drittes Quartal erwartet

Hugo Boss hat das dritte Quartal aus Sicht von Analysten mit einem kräftigen Gewinn- und Umsatzsprung abgeschlossen. Da das dritte Quartal für den Konzern saisonal bedingt das wichtigste ist und auch bereits im ersten Halbjahr die Erwartungen des Marktes übertroffen wurden, rechnen einige Experten damit, dass das im MDax notierte Unternehmen seine Prognosen für das Gesamtjahr erhöhen wird. Hugo Boss wird am Donnerstag (2. November) seine Geschäftszahlen vorlegen.

Die neun von dpa-afx befragten Analysten sehen den Umsatz im dritten Quartal bei 490,62 Millionen Euro (Vorjahr: 438,6 Mio). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sollte 109,16 Millionen Euro (95,8 Mio) betragen und das Vorsteuerergebnis (EBT) 107,36 Millionen Euro (94,7 Mio). Der Überschuss nach Anteilen Dritter dürfte auf 76,19 Millionen Euro (68 Millionen) steigen.

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